Nachdem es zu teils deutlicher Kritik aus der Community gekommen ist, wurde die neue Rechtephilosophie von den Fedora - Machern wieder "zurecht gerückt", berichtet Heise.
Somit sind die Fronten wieder "geschlossen" und begradigt - es soll eine detailliertere Anleitung geben, wie man den "offeneren" Zustand wieder herstellt, aber der für unixiode Systeme "normale" Weg, das nur root etwas Systemweit installieren kann, ist wieder Standard, dafür sollte mittlerweile ein Patch gesorgt haben.
Gut so.
Dienstag, 24. November 2009
Samstag, 21. November 2009
Flashfilme speichern und in Videos umwandeln
Nichts leichter als das - gefällt einem ein freier Inhalt auf z.B. YouTube oder anderen Flashvideoportalen, kann man sich den Clip ganz einfach herunterladen. Man benötigt dazu eigentlich nur einen funktionieren Flashcodec, in der Regel den von Adobe, einen Webbrowser wie Mozilla Firefox und, wenn man das Video umwandeln will, ein geeignetes Tool wie Avidemux.
Ach ja - und man sollte Linux benutzen - ob es bei Windows vergleichbar einfach geht weiß ich nicht. Ich hab das hier mit Ubuntu 8.04 durchgeführt, sollte aber generell mit jeder Distribution so ähnlich funktionieren.
Und so geht es: um eine Datei komplett herunterzuladen, muss man allerdings warten, bis sie vollständig gepuffert ist - sonst fehlt was. Und natürlich muss das Fenster, in dem das Flashvideo eingebettet ist, noch aktiv sein, d.h. das Video darf nicht zu Ende sein, falls dann automatisch das nächste geladen wird.
Generell gilt: jede Flashdatei, die gepuffert wird, ist unter /tmp im Verzeichnisbaum zu finden -
Ach ja - und man sollte Linux benutzen - ob es bei Windows vergleichbar einfach geht weiß ich nicht. Ich hab das hier mit Ubuntu 8.04 durchgeführt, sollte aber generell mit jeder Distribution so ähnlich funktionieren.
Und so geht es: um eine Datei komplett herunterzuladen, muss man allerdings warten, bis sie vollständig gepuffert ist - sonst fehlt was. Und natürlich muss das Fenster, in dem das Flashvideo eingebettet ist, noch aktiv sein, d.h. das Video darf nicht zu Ende sein, falls dann automatisch das nächste geladen wird.
Der rote Balken im markierten Bereich muss "voll" sein - dann ist der Film zur Gänze geladen.Dabei ist der Bereich gemeint, wenn er "hellrot" ist, das dunkelrot markiert nur den bereits angesehenen Teil des Films.
Generell gilt: jede Flashdatei, die gepuffert wird, ist unter /tmp im Verzeichnisbaum zu finden -
einfach mit rechter Maustaste anwählen, kopieren, in das Verzeichnis der Wahl einfügen, und dann weiterverarbeiten. Voilá, das wars.
Flashvideos sind von ihrer Art her oft komprimiert und von schlechter Qualität - dem entgeht man etwas, wenn man bei der Auswahl des Films darauf achtet, das zumindest die Ursprungsversion nicht schon "schlecht" ist.
Donnerstag, 19. November 2009
Quo Vadis, Fedora?
Die Frage muss man sich berechtigterweise stellen, denn Fedora 12 weicht von der bisherigen Linie unixoider Systeme ab, die zum systemweiten Installieren von Programmen mindestens zeitlich beschränke (sudo) oder auch klassische Rootrechte verlangen.
Fedora geht nun den anderen Weg: Programme aus validen Quellen können nun vom Desktopuser installiert werden - ohne Passwortabfrage. Das Argument scheint bestechend: Linux wird immer mehr zu einem Desktopsystem im Privatbereich - mit einzelnem User. Doch was ist mit Familien, Wohngemeinschaften, oder Rechnern die ein computerbewanderter Verwandter seinen nicht computerorientierten Familienmitgliedern installiert? Der umgekehrte Weg - und der ging schon immer - ist nach wie vor der bessere: normal ist das nicht, aber wer es möchte kann es sich einstellen.
Hoffen wir das man bei Fedora auch wieder auf den Pfad der Tugend findet...
Fedora geht nun den anderen Weg: Programme aus validen Quellen können nun vom Desktopuser installiert werden - ohne Passwortabfrage. Das Argument scheint bestechend: Linux wird immer mehr zu einem Desktopsystem im Privatbereich - mit einzelnem User. Doch was ist mit Familien, Wohngemeinschaften, oder Rechnern die ein computerbewanderter Verwandter seinen nicht computerorientierten Familienmitgliedern installiert? Der umgekehrte Weg - und der ging schon immer - ist nach wie vor der bessere: normal ist das nicht, aber wer es möchte kann es sich einstellen.
Hoffen wir das man bei Fedora auch wieder auf den Pfad der Tugend findet...
GIMP nicht mehr an Bord
Gerüchten zufolge ist GIMP nicht mehr Teil der Ubuntu - Standardinstallation und somit auch nicht mehr Bestandteil des Metapakets. Grund dafür ist der chronische Platzmangel auf der Installations- CD. Grundlegende Funktionen von GIMP können über F-Spot erledigt werden, zudem ist als Bilderverwaltung Eye of Gnome dabei.
In Kraft treten soll das ganze ab Lucid Lynx (10.04 LTS) - The GIMP kann natürlich weiterhin über die Paketquellen nachinstalliert werden. Dennoch finde ich die Entscheidung nicht unbedingt toll, denn GIMP ist ein mächtiges Grafikprogram und gehört für mich unbedingt dazu - lieber hätte ich ganz auf Spiele verzichtet in der Standardinstallation - aber naja.
Quellen:
Ubuntu User Magazin
Chrisss Blog
In Kraft treten soll das ganze ab Lucid Lynx (10.04 LTS) - The GIMP kann natürlich weiterhin über die Paketquellen nachinstalliert werden. Dennoch finde ich die Entscheidung nicht unbedingt toll, denn GIMP ist ein mächtiges Grafikprogram und gehört für mich unbedingt dazu - lieber hätte ich ganz auf Spiele verzichtet in der Standardinstallation - aber naja.
Quellen:
Ubuntu User Magazin
Chrisss Blog
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openSuse 11.2 (2)
sax2 hieß die große Rettung.
Konsole:
Mit diesem Tool das mit einer einfachen GUI daherkommt, konnte ich den Computer überreden, vernünftige Auflösungen zu produzieren. Wichtig dabei war (ich habe einen Schneider Monitor), zu wissen was der Monitor an Auflösung und Frequenz "schluckt" - aber dann ist alles prima gelaufen.
Deswegen hier ein erster Eindruck: Ich mag KDE nicht. Das ist persönliche Geschmackssache, aber es gefällt mir nicht. Dennoch muss ich sagen das mich der Desktop beeindruckt. Das er etwas "träge" reagiert ist wohl der Altersschwäche von OldGrey geschuldet.
Also dann mal los: Digikam gefällt mir - übersichtlich, klar, ansprechend. F-Spot finde ich nicht so den Renner, deswegen verwende ich Google Picasa (auch wenns irgendwie - böse ist :) ). Amarok entäuscht mich etwas - eine mp3 mag es nicht spielen, das finde ich ja noch ok, aber es kommt keine Meldung woran es liegt (fehlender Codec möcht ich meinen) aber das könnte man ja sagen, oder noch besser, gleich danach suchen...
Konsole:
sax2
Mit diesem Tool das mit einer einfachen GUI daherkommt, konnte ich den Computer überreden, vernünftige Auflösungen zu produzieren. Wichtig dabei war (ich habe einen Schneider Monitor), zu wissen was der Monitor an Auflösung und Frequenz "schluckt" - aber dann ist alles prima gelaufen.
Deswegen hier ein erster Eindruck: Ich mag KDE nicht. Das ist persönliche Geschmackssache, aber es gefällt mir nicht. Dennoch muss ich sagen das mich der Desktop beeindruckt. Das er etwas "träge" reagiert ist wohl der Altersschwäche von OldGrey geschuldet.
Also dann mal los: Digikam gefällt mir - übersichtlich, klar, ansprechend. F-Spot finde ich nicht so den Renner, deswegen verwende ich Google Picasa (auch wenns irgendwie - böse ist :) ). Amarok entäuscht mich etwas - eine mp3 mag es nicht spielen, das finde ich ja noch ok, aber es kommt keine Meldung woran es liegt (fehlender Codec möcht ich meinen) aber das könnte man ja sagen, oder noch besser, gleich danach suchen...
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Ubuntu user: ein neues Magazin für Ubuntu
Die Linux New Media AG hat sich entschlossen, neben „LinuxMagazin“, EasyLinux“ und „LinuxUser“, ein Magazin speziell für Ubuntu („Ubuntu user“) herauszubringen. Das Einzelheft wird 7,90 € kosten, ein Abo (4 Ausgaben pro Jahr) schlägt mit jährlich 26,90 € zu Buche. Die Erstausgabe erscheint Anfang 2010 und beschäftigt sich mit der zurzeit aktuellsten Ubuntu – Version, Karmic Koala.
Inhaltlich will das Heft in Zukunft vor allem Ein- und Umsteigern von anderen, kommerziellen Betriebssystemen Hinweise und Tipps geben. Später sollen auch die Konsole, Quellkodekompilierung und Paketierung eine Rolle spielen.
Jetzt ist es also so weit, das erste kommerzielle Magazin in deutscher Sprache speziell für Anwender von Ubuntu kommt. Der Preis ist nicht gerade als „günstig“ zu bezeichnen, muss aber den Vergleich mit anderen Magazinen in dem Segment nicht scheuen. Die Anzahl der Ubuntunutzer im deutschsprachigem Raum ist offensichtlich mittlerweile groß genug, um als Zielgruppe relevant zu sein. Ob diese Zielgruppe allerdings geneigt ist, ein gedrucktes Magazin zu kaufen, zudem es im Netz sehr gute Anlaufstellen für Hilfesuchende und kostenfreie, von Werbeeinnahmen unabhängige Magazine (freiesMagazin, OpenCircle) gibt, bleibt abzuwarten.
Die Zeit wird zeigen ob das Konzept Erfolg hat – zumindest wird es die Präsenz von Ubuntu in der öffentlichen Wahrnehmung, und sei es nur am Zeitungskiosk, erhöhen. Von daher wünsche ich der Ubuntu User einen guten Start.
„Ubuntuusers.de“ bekommt auf jeden Fall eine kostenfreie Werbung, mit der sie eigentlich nur thematisch zu tun hat….
Inhaltlich will das Heft in Zukunft vor allem Ein- und Umsteigern von anderen, kommerziellen Betriebssystemen Hinweise und Tipps geben. Später sollen auch die Konsole, Quellkodekompilierung und Paketierung eine Rolle spielen.
Jetzt ist es also so weit, das erste kommerzielle Magazin in deutscher Sprache speziell für Anwender von Ubuntu kommt. Der Preis ist nicht gerade als „günstig“ zu bezeichnen, muss aber den Vergleich mit anderen Magazinen in dem Segment nicht scheuen. Die Anzahl der Ubuntunutzer im deutschsprachigem Raum ist offensichtlich mittlerweile groß genug, um als Zielgruppe relevant zu sein. Ob diese Zielgruppe allerdings geneigt ist, ein gedrucktes Magazin zu kaufen, zudem es im Netz sehr gute Anlaufstellen für Hilfesuchende und kostenfreie, von Werbeeinnahmen unabhängige Magazine (freiesMagazin, OpenCircle) gibt, bleibt abzuwarten.
Die Zeit wird zeigen ob das Konzept Erfolg hat – zumindest wird es die Präsenz von Ubuntu in der öffentlichen Wahrnehmung, und sei es nur am Zeitungskiosk, erhöhen. Von daher wünsche ich der Ubuntu User einen guten Start.
„Ubuntuusers.de“ bekommt auf jeden Fall eine kostenfreie Werbung, mit der sie eigentlich nur thematisch zu tun hat….
Mittwoch, 18. November 2009
Yalm geht in freiesMagazin auf
Eine Ära geht zu Ende
Auch wenn Yalm (Yet another Linux Magazine) "nur" 2 Jahre existierte, vom Oktober 2007 bis eben vor wenigen Tagen, so war es doch genau die Zeit, in der ich den "Wiedereinstig" in Linux vollzogen habe. Somit habe ich zu Beginn auch viel "Yalm" gelesen - nicht regelmäßig, und vor allem am Anfang, später nur noch, wenn ein Artikel mir von der Ankündigung her zusagte - leider gefiel mir das "Bildschirmdesign" nicht, ich bin Fan eines "Printlayouts" - denn ich habe "Yalm" immer mal nach dem Lesen gezielt "liegen lassen", an Orten wo sich Interessierte finden könnten. Nachdem sich das erledigt hatte, weil viele dafür waren das Bildschirmlayout vorzuziehen, gehörte ich, ich muss es gestehen, nicht mehr zur Stammleserschaft.
Woran ist Yalm gestorben?
Das ist zu drastisch formuliert, aber es wahr wohl auch viel Arbeit, ein Magazin herauszubringen. So steht auf den Seiten von freiesMagazin zu lesen, das die Motivation und die Kopfstärke der Yalm - Macher zuletzt stark gesunken ist.
Wie geht es weiter?
Zunächst mal - es geht erfreulicherweise weiter. Die Macher von Yalm haben vor, freiesMagazin zu unterstützen - und das ist eine gute Nachricht, die aus der schlechten entwächst. Dort sind jetzt auch die alten YALM - Ausgaben zum Download gehostet. Viele Kommentare auf der freiesMagazin- Seite schlagen vor, den Titel, aus dem das Akronym "Yalm" besteht, Yet another Linux Magazine, demnächst als Untertitel für freiesMagazin zu führen, sozusagen als Reminiszenz. Auf jeden Fall werde ich öfter bei freiesMagazin rein schauen.
freiesMagazin: Link
Auch wenn Yalm (Yet another Linux Magazine) "nur" 2 Jahre existierte, vom Oktober 2007 bis eben vor wenigen Tagen, so war es doch genau die Zeit, in der ich den "Wiedereinstig" in Linux vollzogen habe. Somit habe ich zu Beginn auch viel "Yalm" gelesen - nicht regelmäßig, und vor allem am Anfang, später nur noch, wenn ein Artikel mir von der Ankündigung her zusagte - leider gefiel mir das "Bildschirmdesign" nicht, ich bin Fan eines "Printlayouts" - denn ich habe "Yalm" immer mal nach dem Lesen gezielt "liegen lassen", an Orten wo sich Interessierte finden könnten. Nachdem sich das erledigt hatte, weil viele dafür waren das Bildschirmlayout vorzuziehen, gehörte ich, ich muss es gestehen, nicht mehr zur Stammleserschaft.
Woran ist Yalm gestorben?
Das ist zu drastisch formuliert, aber es wahr wohl auch viel Arbeit, ein Magazin herauszubringen. So steht auf den Seiten von freiesMagazin zu lesen, das die Motivation und die Kopfstärke der Yalm - Macher zuletzt stark gesunken ist.
Wie geht es weiter?
Zunächst mal - es geht erfreulicherweise weiter. Die Macher von Yalm haben vor, freiesMagazin zu unterstützen - und das ist eine gute Nachricht, die aus der schlechten entwächst. Dort sind jetzt auch die alten YALM - Ausgaben zum Download gehostet. Viele Kommentare auf der freiesMagazin- Seite schlagen vor, den Titel, aus dem das Akronym "Yalm" besteht, Yet another Linux Magazine, demnächst als Untertitel für freiesMagazin zu führen, sozusagen als Reminiszenz. Auf jeden Fall werde ich öfter bei freiesMagazin rein schauen.
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Montag, 16. November 2009
openSuse 11.2 (1)
Nachdem ich auf OldGrey Ubuntu Karmic Koala (9.10) nicht wirklich zufriedenstellend zum Laufen gebracht habe und LittleBlue so lala mit Karmic läuft (ich sitze gerade dekadent auf dem Sofa und arbeite mit der Funktastatur) habe ich die Teststellung mal genutzt und hab verschiedene Distributionen ausprobiert. Mandriva mochte mich nicht (iso kaputt?), Pardus hat sich nicht von der offiziellen Seite in unter 2 Tagen runter geladen lassen, Debian Lenny hatte die selben Probleme wie Karmic und hat kein Netzwerk (USB WLan Stick) gefunden - deswegen bin ich irgendwann bei openSuse 11.2 gelandet - KDE - Version. Nun bin ich kein Freund des K(ool) Desktop Enviroments - es ist irgend wie nicht mein Ding - ich will gar nicht sagen das ich ein Gnome - Fanboy bin, denn XCFE gefällt mir auch, aber KDE ist mir einfach zu "flashy", da kann der Matthias Ettrich Bundesverdienstkreuze bekommen wie er will. Aber, und wie immer kommt beim weiten Ausholen ein starkes Gegenargument, immerhin sitzt Suse in Nürnberg - und der Franke ist wenn schon nicht stolz ein Bayer zu sein, doch oder gerade deswegen ein Lokalpatriot.
Also, trotz aller Abneigung hab ich mir das laubfroschgrüne Ding runter geladen und installiert.
Die Installationsroutine ist anders als bei ubuntu gewohnt, aber ich kann nicht sagen das sie schlechter oder schwieriger war - sie war nur anders. Übersichtlich und klar war mir was die Kiste tut, und das ist doch schon mal sehr viel. Installation lief glatt, auch wenn der Installer etwas gemaunzt hat, das OldGrey mit seinen 512 MB Arbeitsspeicher etwas schwach auf der Brust sei. Schlußendlich waren wir durch, und KDE empfing mich - froschgrün, und mit einer Auflösung von 800 x 600 pixeln, wie übrigens auch Debian und ubuntu vorher. Aber - ich habs hinbekommen, denn openSuse 11.2 liefert mit einen Tool eine Möglichkeit, die mir unter ubuntu fehlte - oder ich nicht gefunden haben. Mehr dazu später...
Also, trotz aller Abneigung hab ich mir das laubfroschgrüne Ding runter geladen und installiert.
Die Installationsroutine ist anders als bei ubuntu gewohnt, aber ich kann nicht sagen das sie schlechter oder schwieriger war - sie war nur anders. Übersichtlich und klar war mir was die Kiste tut, und das ist doch schon mal sehr viel. Installation lief glatt, auch wenn der Installer etwas gemaunzt hat, das OldGrey mit seinen 512 MB Arbeitsspeicher etwas schwach auf der Brust sei. Schlußendlich waren wir durch, und KDE empfing mich - froschgrün, und mit einer Auflösung von 800 x 600 pixeln, wie übrigens auch Debian und ubuntu vorher. Aber - ich habs hinbekommen, denn openSuse 11.2 liefert mit einen Tool eine Möglichkeit, die mir unter ubuntu fehlte - oder ich nicht gefunden haben. Mehr dazu später...
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Freitag, 6. November 2009
33 % aller Netbooks laufen unter Linux
Heise berichtet heute, das weltweit ein Drittel aller Mini-Notebooks und mobilen Kleincomputer mit Linux betrieben wird. Dies habe eine Studie des Marktforschungsinstituts ABI Research ergeben.
Diese Meldung steht im Widerspruch zur Aussage Microsofts, das 96% aller Netbooks mit Windows XP laufen würden. ABI Research erklärt diese Diskrepanz mit der Tatsache, das Microsoft "nur" den nordamerikanischen Markt betrachtet habe, aber im asiatisch-pazifischen Raum, wo angeblich am meisten Netbooks verkauft werden, die Marktdominanz Microsofts weitaus geringer ist.
Böswillige könnten jetzt sogar behaupten, das eine repräsentative Umfrage in Redmond, Washington, habe ergeben, der Marktanteil von Microsoft sei auf dem Netbook Markt bei 99.8% - es ist eben alles eine Frage der Statistik. Wenn du sie nicht selbst gefälscht hast, dann traue ihr nicht.
Diese Meldung steht im Widerspruch zur Aussage Microsofts, das 96% aller Netbooks mit Windows XP laufen würden. ABI Research erklärt diese Diskrepanz mit der Tatsache, das Microsoft "nur" den nordamerikanischen Markt betrachtet habe, aber im asiatisch-pazifischen Raum, wo angeblich am meisten Netbooks verkauft werden, die Marktdominanz Microsofts weitaus geringer ist.
Böswillige könnten jetzt sogar behaupten, das eine repräsentative Umfrage in Redmond, Washington, habe ergeben, der Marktanteil von Microsoft sei auf dem Netbook Markt bei 99.8% - es ist eben alles eine Frage der Statistik. Wenn du sie nicht selbst gefälscht hast, dann traue ihr nicht.
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Montag, 2. November 2009
Ich stelle vor: BigBlack
Nachdem ich schon Little Blue und Old Grey vorgestellt habe, bleibt der Rechner an dem ich gerade sitze - und eigentlich meistens sitze, sehr im Hintertreffen. Das liegt daran, das er ein Arbeitstier ist und keine Starallüren hat. Ein einfacher AMD 64 Athlon mit 2500 MHz, einer ATI Technologies Inc Radeon HD 3200 Grafikkarte, 160 GB Festplatte, 3 GB Arbeitsspeicher. Für mich reichts, toll ist aber anders.
Der Name ist Program, BigBlack ist ein monolithischer schwarzer Klotz, nur aufgelockert durch den "Powered by ubuntu" - Sticker.
Leicht verspielt wie ich bin hab ich die USB - Ports zur Lightshow genutzt, wenn ich an dem Rechner auch schon sonst nichts verändert habe:
Wie BigBlack normal bieder bei Tageslicht daherkommt, kann man hier sehen.
Der Name ist Program, BigBlack ist ein monolithischer schwarzer Klotz, nur aufgelockert durch den "Powered by ubuntu" - Sticker.
Leicht verspielt wie ich bin hab ich die USB - Ports zur Lightshow genutzt, wenn ich an dem Rechner auch schon sonst nichts verändert habe:
Wie BigBlack normal bieder bei Tageslicht daherkommt, kann man hier sehen.
Sonntag, 1. November 2009
Meine Karmic Koala Releaseparty
Diese "Releaseparty" leiste ich mir, weil ich genug Rechner habe um sie durchzuziehen - wie man hier lesen kann bin ich eigentlich nicht der Freund von Updates am Releasetag und neige stark zum "LTS zu LTS - Sprung". Aber wie gesagt, was solls, ich habe genug Rechner, mehr als Bildschirme, und deswegen darf mein ältester, "OldGrey" genannt, ran. Auf dem Bild ist der Testkandidat zu sehen: Links "BigBlack", mein Produktivsystem auf 8.04 Hardy Heron, rechts daneben "OldGrey":
Die Rechnerdaten zu OldGrey:
- 512 mb Arbeitsspeicher
- Nvidia Geforce 5700 FX Grafikkarte
- D-Link W-Lan USB Stick
- AMD Athlon mit 1600 MHz
- Festplattenkapazität 37 GB
Wie gesagt, eine etwas betagte Maschine, aber darin liegt ja auch einer der Gründe, Linux zu benutzen: auch alte Hardware kann tolle Dinge tun.
01.11.2009 ca. 14:30h
Installation
Die Installation läuft anstandslos durch. Keinerlei Probleme, ext4 - Filesystem wird eingerichtet, ubuntu 8.04 wird von der Platte verbannt (komplette Platte verwendet). Ich geh derweil kurz mal raus - als ich wiederkomme, ca. 20 Minuten nach start der Installation ist alles vorbei und der Rechner bietet den Reboot an.
Erstes Hochfahren
Der neue Splashscreen ist schon sehr schick, hat etwas glamouröses und gleichzeitig vertrautes, wirkt irgendwie wie auf einer Bühne in einem Klub. Gefällt mir gut, auch wenn die Auflösung zu gering erscheint. Schnell das W-Lan einrichten - klappt super out of the box.
System einrichten
Das erste Problem (gelöst)
Die Auflösung ist schlecht, 800 x 600 pixel, das ist heute nicht mehr akzeptabel. Außerdem ist das Bild "versetzt" im Bildschirm. Nachdem ich im gnome Display manager die Frequenz auf 56 Hz gestellt habe, ist dieses Problem behoben.
Das zweite Problem (noch offen)
Bleibt die zu geringe Auflösung. Im gnome Display manager ist die Auflösung nicht höher einstellbar (wohl aber niedriger). Ich vermute ein Treiberproblem und versuche, 'Hardwaretreiber' aufzurufen - und bekomme die Meldung: "Dieses System verwendet keine proprietären Treiber" - gerade das möchte ich aber, denn mit dem Nvidia-Treiber ist zu erwarten, das die Auflösung weit höher möglich ist als ohne. Allerdings bietet mir ubuntu 9.10 keinen geeigneten Treiber an. Das Wiki von ubuntuusers.de rät mir, die Xorg.conf zu editieren und dort von Hand den Treiber einzutragen, obwohl ich mir sicher war, das es bei Karmic keine Xorg.conf mehr gibt - ich finde auch keine unter
02.11.2009, früher Abend
Was nun?
Generell bin ich kein Linuxexperte. Ich kenn mich leidlich aus, aber bin kein "Crack" - daher tu ich was ich immer tue und weswegen ich ubuntu liebe: ich frage im Forum von ubuntuusers.de nach Hilfe. Genauergesagt am 2. November 2009 18:03. Bin gespannt wann die erste Antwort kommt und ob man mir helfen kann.
Derweil mach ich mich ein bisschen im Wiki schlau und probiere verschiedenes aus. Der Befehl
in der Konsole gibt zumindest aus, das er die Grafikkarte richtig erkennt:
- ohne Erfolg. Gut, denke ich mir, dann eben neu starten - dies tut er brav, und findet jetzt auch ohne Konsolenspiele unter System->Systemverwaltung->Hardware-Treiber die Nvidia-Treiber. Freudig wähle ich den empfohlenen aus, dieser installiert sich, und ubuntu 9.10 will neu gestartet werden. Das ist sehr schön und richtig so - doch nach dem Neustart bleibt der Bildschirm schwarz. Erneuter Reboot - der Monitor geht in den Powersafe - Modus. Der X-Server von OldGrey hat mich verlassen wie es scheint! Für heute hab ich genug und bin leicht sauer. Wär das mein Produktivsystem, wär ich jetzt wirklich gefrustet, so bin ich milde angeödet. Ich bin von ubuntu schon besseres gewohnt.
Die Rechnerdaten zu OldGrey:
- 512 mb Arbeitsspeicher
- Nvidia Geforce 5700 FX Grafikkarte
- D-Link W-Lan USB Stick
- AMD Athlon mit 1600 MHz
- Festplattenkapazität 37 GB
Wie gesagt, eine etwas betagte Maschine, aber darin liegt ja auch einer der Gründe, Linux zu benutzen: auch alte Hardware kann tolle Dinge tun.
01.11.2009 ca. 14:30h
Installation
Die Installation läuft anstandslos durch. Keinerlei Probleme, ext4 - Filesystem wird eingerichtet, ubuntu 8.04 wird von der Platte verbannt (komplette Platte verwendet). Ich geh derweil kurz mal raus - als ich wiederkomme, ca. 20 Minuten nach start der Installation ist alles vorbei und der Rechner bietet den Reboot an.
Erstes Hochfahren
Der neue Splashscreen ist schon sehr schick, hat etwas glamouröses und gleichzeitig vertrautes, wirkt irgendwie wie auf einer Bühne in einem Klub. Gefällt mir gut, auch wenn die Auflösung zu gering erscheint. Schnell das W-Lan einrichten - klappt super out of the box.
System einrichten
Das erste Problem (gelöst)
Die Auflösung ist schlecht, 800 x 600 pixel, das ist heute nicht mehr akzeptabel. Außerdem ist das Bild "versetzt" im Bildschirm. Nachdem ich im gnome Display manager die Frequenz auf 56 Hz gestellt habe, ist dieses Problem behoben.
Das zweite Problem (noch offen)
Bleibt die zu geringe Auflösung. Im gnome Display manager ist die Auflösung nicht höher einstellbar (wohl aber niedriger). Ich vermute ein Treiberproblem und versuche, 'Hardwaretreiber' aufzurufen - und bekomme die Meldung: "Dieses System verwendet keine proprietären Treiber" - gerade das möchte ich aber, denn mit dem Nvidia-Treiber ist zu erwarten, das die Auflösung weit höher möglich ist als ohne. Allerdings bietet mir ubuntu 9.10 keinen geeigneten Treiber an. Das Wiki von ubuntuusers.de rät mir, die Xorg.conf zu editieren und dort von Hand den Treiber einzutragen, obwohl ich mir sicher war, das es bei Karmic keine Xorg.conf mehr gibt - ich finde auch keine unter
/etc/X11/
Dennoch erstelle ich eine und trage den Wert "nv" als Treiber ein. Ein Reboot bleibt erfolglos, scheinbar lag ich richtig und Karmic ignoriert die Xorg. conf.02.11.2009, früher Abend
Was nun?
Generell bin ich kein Linuxexperte. Ich kenn mich leidlich aus, aber bin kein "Crack" - daher tu ich was ich immer tue und weswegen ich ubuntu liebe: ich frage im Forum von ubuntuusers.de nach Hilfe. Genauergesagt am 2. November 2009 18:03. Bin gespannt wann die erste Antwort kommt und ob man mir helfen kann.
Derweil mach ich mich ein bisschen im Wiki schlau und probiere verschiedenes aus. Der Befehl
lspci | grep VGA
01:05.0 VGA compatible controller: nVidia Corporation NV36 [GeForce FX 5700LE] (rev a1).
Also weiter im Text.
Bis Jaunty hat man das Paket nvidia-settings herunterladen können, aber unter Karmic scheint es das nicht mehr zu geben. dafür gibt es jockey-gtk - etwas ominös steht in der Paketverwaltung, das man damit irgendwas an den Treibern drehen kann. Der Befehl
jockey-gtk
in der Konsole bringt tatsächlich etwas:
Es werden 2! Nvidia Treiber gefunden, die Versionen 173 und 96, erstere empfohlen. Ich versuche diese zu aktivieren. Irgendwie schmiert dabei das Programm für die Hardware-Treiber ab. Frustrierend, muss ich sagen. Ich versuchs mit
xkill
- ohne Erfolg. Gut, denke ich mir, dann eben neu starten - dies tut er brav, und findet jetzt auch ohne Konsolenspiele unter System->Systemverwaltung->Hardware-Treiber die Nvidia-Treiber. Freudig wähle ich den empfohlenen aus, dieser installiert sich, und ubuntu 9.10 will neu gestartet werden. Das ist sehr schön und richtig so - doch nach dem Neustart bleibt der Bildschirm schwarz. Erneuter Reboot - der Monitor geht in den Powersafe - Modus. Der X-Server von OldGrey hat mich verlassen wie es scheint! Für heute hab ich genug und bin leicht sauer. Wär das mein Produktivsystem, wär ich jetzt wirklich gefrustet, so bin ich milde angeödet. Ich bin von ubuntu schon besseres gewohnt.
03.11.2009, früher Morgen (5:20)
Nachdem OldGrey nichts enthält, was wichtig ist, installiere ich kurzerhand neu. Diesmal richte ich die Internetverbindung vor der Installation ein. Ich versuche auch, die proprietären Treiber, die er auf der LiveCD erkennt, jetzt schon anzuwählen. Die Installation dauert lange (über eine Stunde ) und ich werde mit Bug #452208 konfrontiert. Nach der Installation bietet er aber zumindest die Hardwaretreiber an, hat sie aber noch nicht installiert. Versuchen wir es also erneut, heute Abend. Jetzt muss ich zur Arbeit.
03.11.2009, früher Abend (20:00)
Versuche, OldGrey zu starten. Das Ergebnis ernüchtert: Black Screen, der XServer arbeitet nicht wie beim ersten mal. Wechseln in die Konsole ist nicht möglich. Entweder ich nehm die LiveCD oder ich installiere neu. Derzeit ist meine Motivation das zu tun eher gering. Die Freude auf Karmic ist deutlich gesunken.
06.11.2009 20:23 (Kinder im Bett, endlich)
Ich gebs mit OldGrey auf. Aber Karmic will ich noch eine Chance geben - auf LittleBlue diesmal. Hardy hat mich da nicht ganz überzeugt - irgendwie hat das W-Lan nicht immer geklappt. Mal sehen ob Karmic es da besser macht. Für OldGrey hab ich mir jetzt Debian Lenny ausgeguckt. Back to the roots also für OldGrey - ich wollte schon immer mal eine andere Distro probieren, und Debian ist mir sympathisch. Mal sehen ob ich intelligent genug bin es zu installieren.
06.11.2009, gegen 22:00
Karmic läuft - endlich - auf LittleBlue. Hier funktionieren die Grafiktreiber (Nvidia GForce3 mit Treiber Version 96. 4 Anläufe hab ich allerdings gebraucht, um eine funktionierende Installation hinzukriegen. Irgendwie ist der kleine Koala ziemlich - biestig.
Restliches WE, 07+08.11.2009
LittleBlue erkennt auf einmal USB - Wechselmedien nur noch sporadisch, Karmic neigt zur Kernelpanik und meine Labtech Tastatur funktioniert mit dem BIOS Treiber, im gebooteten Linux aber nicht im GRUB - und da bleibt Karmic manchmal aus ungeklärten Gründen hängen.
Wenn der Koala allerdings mal bootet, ist er schon sehr schick. Leider bekomm ich die Daten die ich draufhaben möchte nur schwer drauf - Wechselmedien mag er nicht, und im Hausnetzwerk bekommt LittleBlue Kernelpanik. Es geht also weder das Netzwerk noch der Turnschuhdatenstrom so richtig. Wenigstens hab ich drangedacht, verschiedene Partitionen einzurichten - damit /home bei einer Neuinstallation nicht zwingend mit hops geht.
15.11.2009
LittleBlue läuft so lala auf 9.10. Richtig toll wars nicht, aber es geht. Wärs mein Produktivsystem, wäre ich ganz schön gegen die Wand gelaufen. Die Releaseparty ist jetzt zu Ende. Auf OldGrey installier ich mir mal Debian Lenny. Mal sehen wie das läuft.
06.11.2009 20:23 (Kinder im Bett, endlich)
Ich gebs mit OldGrey auf. Aber Karmic will ich noch eine Chance geben - auf LittleBlue diesmal. Hardy hat mich da nicht ganz überzeugt - irgendwie hat das W-Lan nicht immer geklappt. Mal sehen ob Karmic es da besser macht. Für OldGrey hab ich mir jetzt Debian Lenny ausgeguckt. Back to the roots also für OldGrey - ich wollte schon immer mal eine andere Distro probieren, und Debian ist mir sympathisch. Mal sehen ob ich intelligent genug bin es zu installieren.
06.11.2009, gegen 22:00
Karmic läuft - endlich - auf LittleBlue. Hier funktionieren die Grafiktreiber (Nvidia GForce3 mit Treiber Version 96. 4 Anläufe hab ich allerdings gebraucht, um eine funktionierende Installation hinzukriegen. Irgendwie ist der kleine Koala ziemlich - biestig.
Restliches WE, 07+08.11.2009
LittleBlue erkennt auf einmal USB - Wechselmedien nur noch sporadisch, Karmic neigt zur Kernelpanik und meine Labtech Tastatur funktioniert mit dem BIOS Treiber, im gebooteten Linux aber nicht im GRUB - und da bleibt Karmic manchmal aus ungeklärten Gründen hängen.
Wenn der Koala allerdings mal bootet, ist er schon sehr schick. Leider bekomm ich die Daten die ich draufhaben möchte nur schwer drauf - Wechselmedien mag er nicht, und im Hausnetzwerk bekommt LittleBlue Kernelpanik. Es geht also weder das Netzwerk noch der Turnschuhdatenstrom so richtig. Wenigstens hab ich drangedacht, verschiedene Partitionen einzurichten - damit /home bei einer Neuinstallation nicht zwingend mit hops geht.
15.11.2009
LittleBlue läuft so lala auf 9.10. Richtig toll wars nicht, aber es geht. Wärs mein Produktivsystem, wäre ich ganz schön gegen die Wand gelaufen. Die Releaseparty ist jetzt zu Ende. Auf OldGrey installier ich mir mal Debian Lenny. Mal sehen wie das läuft.
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