Samstag, 22. Dezember 2007
Windows vs. ubuntu 1:1 Unentschieden
1. Versuch:
ubuntu - Installation klappt 1a. Soundtreiber, Grafiktreiber, Druckertreiber, alles funktioniert. Lan - Netzwerkkarte von Netgear, PCI 111.V2 wird erkannt, aber kann sich nicht mit dem Router verbinden. Mehrere Versuche, im Wiki von ubuntuusers.de steht zwar ein etwas komplexer Lösungsweg dafür, ich versuche es aber zunächst mit dem Photodruck, und da sieht es nicht so berauschend aus. Auf allen Programmen wird mit dem Drucker ein nicht zufriedenstellendes Ergebnis erzeugt. Außerdem ist die GUI bei jedem Programm neu und verwirrend - also eher für meinen Vater ungeeignet. Daher lasse ich vom gefrickel die Finger und versuche es mit dem:
2. Versuch:
Windows(tm) XP pro. SP2 die Installation des Redmonder Marktführers dauert deutlich länger. Die Grafikauflösung muss nach korrigiert werden und der Sound unterbleibt, beziehungsweise die Kiste bleibt stumm. Mit dem von Netgear mitgelieferten(!) Treiber für WinXP kann sich das Windows nicht anfreunden - es meckert schon bei der Installation, und dann schießt es sich alle 120 Sekunden in den Fuß (das liegt offensichtlich am Treiber, der muss ganz großer Murks sein) und startet den PC per Reset neu. Super. Also Treiber wieder runter und von Hand von der CD installiert. Komplizierter das Ding zum laufen zu kriegen klang das bei ubuntu nicht. Zumindest funktioniert der Fotodruck - das schreibe ich aber weniger dem OS an sich als viel mehr der besseren Treiberunterstützung durch Canon zu. Dafür hat Netgear mit seinem Treiber für die WLAN - Karte einen echten Bock geschoßen - auch den schreibe ich aber nicht Windows zu.
Fazit:
Durch die besseren Treiber für Windows wird dieses vorgezogen, da bei der vorgesehenen Verwendung des Computers ubuntu Linux derzeit ungeeignet ist, beziehungsweise die vorgesehenen Aufgaben nicht so ohne weiteres von einem Laien bedienbar anbietet. Mein Vater hat übrigens bedauert, das er Windows nehmen musste - ubuntu hatte ihm deutlich besser gefallen - aber so lassen wir den Vergleich der OS mit einem unentschieden enden - wobei weder ubuntu noch Windows vollständig versagt oder überzeugt hätten. Anmerken möchte ich aber, das bei ubuntu der Rechner sofort nach dem installieren lief, wobei Windows einige Treiberinstallationen brauchte, bis es verwendbar war.
Dienstag, 18. Dezember 2007
Mail an meinen Bundestagsabgeordneten
den Protokollen des Deutschen Bundestages entnehme ich, das sie am 09.11.2007 dem Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung von Telekommunikationsdaten nicht zugestimmt haben. Leider haben sie auch nicht "Flagge gezeigt", und das Gesetzesvorhaben rundheraus abgelehnt, sondern haben ein Kreuz bei "nicht abgestimmt".
Wie kommt es dazu? Waren sie nicht da, hatten sie etwas gegen das Gesetz einzuwenden? Wenn das erstere zutrifft, das zweite nicht, so muss ich Ihnen leider mitteilen, dass ich mit dieser Einstellung unzufrieden bin - denn dieses Gesetz stellt absolut jeden Bürger dieses Staates unter Generalverdacht - und das empfinde ich, aufgewachsen in einer vermeintlich funktionierenden Rechtsstaat, einer von mir empfundenen gesunden Demokratie als unwürdig. Auch Parolen wie "Wer nichts zu verbergen hat, hat nichts zu befürchten" sind Augenwischerei - denn wer sich nichts zu Schulden kommen lässt, muss auch nicht überwacht werden.
Sie sehen, ich bin in Gefahr ins Polemische abzurutschen. Daran tragen Sie mit ihrem Abstimmungsverhalten leider eine gewisse Mitschuld, denn "nicht abgestimmt", das erscheint mir als zu vage, zu unkonkret - wenn Sie nämlich da waren, dann bedeutet es Sie sind gegen dieses Gesetz - dafür würde ich Ihnen Achtung zollen, wenn Sie Flagge bekannt hätten und "Nein" gesagt hätten zu dieser Neuregelung - so wars ein "ich mag ned" - maximal.
Ein demokratischer Rechtsstaat (Sie merken, ich beginne diese Begriffe allmählich zu trennen) sollte es nicht nötig haben, nein, er DARF es nicht nötig haben, auf Methoden von Diktaturen und Unrechtssystemen zurückzugreifen - eine totale Überwachung der Telekommunikation ist in dieser unserer Informationsgesellschaft ein deutlicher, empfindlicher Schritt zum Überwachungsstaat und hinterlässt einen bitteren Beigeschmack. Das Argument, es würden nur Verbindungsdaten gespeichert, keine Inhalte, hinterlässt bei mir nur den Eindruck das für letzteres wohl nur die Datenspeicherkapazitäten ein Hemmnis darstellen, nicht die Vorstellung von Privatsphere.
Glauben Sie, das sich ein Terrorist davon beeindrucken lässt? Oder ein ernsthaft krimineller Mensch?
Ich rede hier nicht von geistig umnachteten Verwirrten, die sich Schuhsohlen aus Plastiksprengstoff basteln und diese dann versuchen mit einem Feuerzeug zu entzünden. (Ich frag mich bis heute wie jemand, der sich C4 beschaffen kann, so doof ist und nicht weiß das es nicht reicht ein Streichholz daran zu halten um es zu zünden), oder von Bombenbastlern, deren "hochgefährlichen" Basteleien aufgrund "handwerklicher Fehler" nicht explodiert sind. Solche Plattprägen mögen tatsächlich eine gewisse Gefahr darstellen, aber die Gefahr von völlig unorganisierten Hooligans auf offener Straße zusammengeschlagen oder von betrunkenen Autofahrern überrollt zu werden dürfte die Gefahr durch diese "Terroristen" rein statistisch gesehen bei weitem in den Schatten stellen.
Meine Erfahrung mit intelligenten Menschen die sich (ernsthaften?) Mordabsichten tragen sind beschränkt, das sehen sie sicher ein, aber sie reicht aus, mir vorzustellen, das diese in der Lage sind, dem Raster der Fahndung durch Speicherung der Telekommunikationsdaten zu entgehen - es kann sich also nur um die Fahndung nach geistig eben nicht sonderlich hochbegabten Möchtegernmassenmördern gehen, die im Grunde nicht in der Lage sind selbst den Schuh anzuzünden -leider muss ich Ihnen Mitteilen, das mein persönlichen Sicherheitsgefühl durch die Massenvorratsspeicherung von Daten weitaus mehr beeinträchtigt wird, als wenn jemand direkt neben mir jemand versucht Plastiksprengstoff mit einem Feuerzeug zu entzünden, selbst wenn ich dabei gerade im Flugzeug sitze.
Ich hoffe ja das diese Sache noch vom Bundesverfassungsgericht gekippt wird, noch viel mehr hätte ich aber gehofft eine klare Stellungnahme Ihrerseits aus dem Abstimmungsergebnis ablesen zu können - so bleibt mir nichts anderes übrig, als Sie persönlich noch einmal nach Ihrer Haltung zu dem Thema zu fragen - am Ende einer sehr langen Mail, von der ich nicht hoffen kann das Sie sie wirklich lesen werden - aber immerhin bin ich "Kunde" bei Ihnen oder Sie vielleicht bei mir - Sie wollen meine Stimme - und deswegen möchte ich von Ihnen wissen, wie es zu dem Kreuz bei "nicht abgestimmt" gekommen ist.
mit freundlichen Grüßen
Peter Eck
PS. In dieser Mail war mittlerweile von so vielen Dingen die Rede, welche einer automatisierten Fahndung sicherlich hätten die Alarmglocken schrillen lassen. Vielleicht werden wir beide jetzt erstmal gründlich überwacht werden.
PPS. In immer mehr Autos sind jetzt GPS - Geräte eingebaut. Im Prinzp könnte man diese mit den Ampelschaltplänen vernetzen und so Rotverstöße beweisen - ein immenser Fortschritt für die Sicherheit in unserem Land. Und erst das Überziehen von Parkzeiten oder Halten im absoluten Halteverbot, Geschwindigkeitskontrolle via GPS - Sie sehen, die Möglichkeiten sind unermesslich, die Frage ist nur wo ziehe ich die Grenze?
PPPS. Ich werde diesen Brief in meinem Blog veröffentlichen, darf ich das mit einer eventuellen Antwort von ihnen ebenfalls tun?
PPPPS. Ich weiß, jetzt werdens viele - planen Sie zur nächsten Wahl wieder eine Ortsbegehung? - ich würde versuchen es einzurichten zu kommen.
Donnerstag, 13. Dezember 2007
ubuntu - zu bunt, zu einfach, zu gut?
Ich bin froh das ubuntu ist wie es ist. Ich habs heute meinem Vater auf den Rechner installiert - das hätte ich mit meinem RedHat Cartman nicht bringen können. Ist das ein Rückschritt? Ich sage nein. Andere vielleicht ja.
Ich bin froh das es Linux gibt das so DAUsicher ist das ich es benutzen kann - ohne mir dabei oft Nächte lang bis zum Ohrenbluten an Kernels und Konfigurationen zu frickeln - wobei ich gerne bastle, und auch in ubuntu Baustellen gefunden habe. Aber es waren lösbare Baustellen - und dafür bin ich ubuntu und seinen Machern unglaublich dankbar. Übrigens begibt sich jeder der keine LTS - Version installiert ein bisschen auf die Pfade eines Betatesters - so habe ich das zumindest verstanden.
ubuntu ist ein großer Schritt vorwärts - keinesfalls ein Rückschritt. Wer gerne mehr frickelt und OpenSource über ein funktionierendes System stellt, der kann das gerne mit den entsprechenden Distris tun, auch mit gobuntu soweit ich gehört habe. Wer frei von Schuld ist werfe den ersten Stein, das hat schon vor 2000 Jahren jemand gesagt - und genau wie damals finden sich halt auch heute Pharisäer. Vielleicht meinen sie es gut, aber nicht alles was gut gemeint ist ist auch gut gemacht - oder dient der Sache.
Überhaupt - man kann nicht von allen verlangen das gleiche Ziel zu haben. OpenSource - das ist für die einen ein beinahe religiöses Mantra, für die anderen ein "nice-to-have" - sicher wärs mir lieber, ich hätte ein System das von hinten bis vorne Open Source ist. Aber was hilft es mir wenn mein Drucker nicht druckt, meine Grafikkarte aussteigt und ich nichts damit anfangen kann?
Ich geh im Leben viele Kompromisse ein, denn das ist das Wesen unserer Gesellschaft. Wer sich das nicht eingesteht, lügt sich selbst in die Tasche. Das wir daran arbeiten sollten, ist keine Frage. Aber der Weg dahin steht jedem frei, und ob er überhaupt gezwungen werden könnte ihn zu gehen, ist die nächste Frage.
Wie wäre es ein neues elitäres Betriebssystem zu erfinden, bei dem dann die Us37-l33ts wieder auf diese Linux / Mac / und Windowsnutzer runterblicken können, auf deren Rechnern MP3s, Videos und so ein Schnickschnack läuft... das wäre doch mal wieder was. Findet sich denn kein Informatikstudent oder Garagenbesitzer, der da was machen könnte? Es wäre an der Zeit, denn Linux ist nicht mehr sicher als Insel der Wissenden - schon erreichen weniger qualifizierte Nutzer das Ufer der Insel, richten sich auf und freuen sich auch hier gehen zu können... ja, es wird Zeit....
Mittwoch, 12. Dezember 2007
Arbeiten mit GIMP: Fraktalartige Bilder
Ziel dieser kurzen Anleitung ist es, Hilfestellung beim erstellen einfacher, aber dennoch ansprechender (Hintergrund-)Bilder am Computer in kurzer Zeit mit wenig Vorkenntnissen zu geben.

Um diese Bilder zu erstellen benötigt man das Bildbearbeitungsprogramm GIMP, welches bei ubuntu standardmäßig mitgeliefert wird.
1. Schritt, Erstellen eines Bildes
Dies ist die einfachste Variante:
• GIMP öffnen.
• Den Vordergrund auf “Schwarz” stellen (er sollte als Default so eingestellt sein)
• Im Menü Datei -> Neu auswählen
• Im Menü Neues Bild erstellen die gewünschte Auflösung einstellen.
• Unter Erweitert -> Fill Select auf “Vordergrundfarbe” einstellen
• Optional: Auf das graustufige Feld klicken und den Gradienten auf eine andere Einstellung stellen. Dies kann verschiedene Ergebnisse erzeugen.
• OK drücken
• Im Bildmenü Filter -> Rendern -> Natur -> Flammen wählen.
2. Schritt, Die Flammen einstellen
Die gezeigten Bilder wurden mit dieser Methode erstellt. Diese braucht aber etwas Rechenzeit. Auf meinem AMD Athlon 1250 brauchte das Rendern der Flammen etwa 2 – 3 Minuten.
Einstellungen im Flammenmenü:
• Zum Reiter Kamera wechseln und Vergrößerung auf "3" setzen
Optional: Den Wert "1.5" für schnelleres Rendern einstellen.
• Edit anklicken
• Im "Flamme editieren" Fenster, die Variation auf "Spherical" einstellen.
Optional: Sinusoidal funktioniert bei einer hohen Vergrößerung ebenfalls gut.
• Nun werden neun Felder angezeigt. Falls eine Form gefällt, so wählt man diese aus. Falls kein ansprechendes dabei ist, Randomize wählen. Achtung, das kann etwas dauern.
• Nachdem ein geeignete Form angewählt ist, OK drücken.
• Im Menüfeld "Flammen" zum Reiter Kamera wechseln und X so wie Y solange einstellen bis das Bild einigermaßen zentriert ist oder die gewünschte Position erreicht hat.
• OK anklicken. Abwarten. Dies wird ein wenig dauern!
3. Schritt, Zeit zum einfärben
Jetzt wird eingefärbt. Ich denke jeder kann selbst entscheiden welche Farbe er verwenden möchte. Blau wirkt fast immer gut, Rot eher seltener, weil es dazu tendiert rosa und lila an den Kanten zu erscheinen. Orange funktioniert gut, Grün ist oft zu hart.
• Im Menü für das Bild, unter Farben --> Components --> Channel Mixer – (in älteren Versionen von GIMP findet man das unter Filter.
• Jetzt setzet man den Output Channel auf die Farbe, die das Bild bestimmen soll.
• Verändert man Rot, Grün, oder Blau verändert die entsprechenden Farben des Bildes so, das sie mehr oder weniger der Farbe des Output Channel entsprechen.
• Diese Einstellungen können variiert werden, bis das entsprechend gewünschte Ergebnis erzielt wird.
• OK anklicken
• Im GIMP Menü Datei --> Speichern unter auswählen
Dienstag, 11. Dezember 2007
ubuntu auf Acer Aspire 1300
Mit der Live-CD zu Booten war da nicht drin - also musste die Alternate CD her. Ich fühlte mich an schlechte alte Zeiten erinnert - ich hatte ja schonmal RedHat Cartman vor vielen Jahren installiert gehabt - (dass reine Grauen) - aber ich muss sagen, es ging sehr viel besser als damals, und diesmal hab ich es sogar ohne Hilfe meines Computergenies hinbekommen. Einziges Manko: kein Netzwerk zu beginn über WLAN - er erkannte sogar den Adapter - das wars dann aber auch schon...
Ich hab lange rumprobieren müssen, inklusive Erkennung des Chipsatzes des WLAN - Adapters, pipapo. Ich fand immer alle möglichen WLA-Netze, nur nicht das eigene. Bis ich dann auf Masins anraten mal statt unter "Netzwerkkonfiguration" oben links auf das Netzwerksymbol geklickt habe und dort alles eingetragen habe - und schon gings. Seltsam, aber so wars...
Samstag, 8. Dezember 2007
Es ist mir gelungen...
Er ist jetzt der Ansicht das er damit auch klar kommt, weil "es ja gar nicht so schlimm anders ist" - hört, hört.
50% der Zeit hat er übrigens Solitaire und Schach gespielt!(!!) Darum gings ihm also. Und ich dachte, er käme mit den Programmen für Bildbearbeitung nicht klar!
Aber egal, sei es wie es sei, ich kann jetzt ubuntu drauf spielen und muss mich nicht mit Redmonder Windoze auseinander setzen.
Werds dann gleich versuchen, mit der 64Bit Version, hoffe das geht alles. Neben allen Standardsachen brauch ich dann noch Photoverwaltungsprogramme, Stellarium, vielleicht das ein oder andere Spiel, GRAMPS...
Ach ja, und er hat WLAN - das ist immer etwas Verzwickt...
Bin gespannt ob sein OK zu ubuntu bleibt oder ob er schwächelt :)
Freitag, 7. Dezember 2007
Mittwoch, 5. Dezember 2007
Was ist das Problem von Linux / ubuntu?
Das Problem ist, das GM ein Auto anbietet, das Sportwagen, Funmobil, Kombi, Kleinbuss, LKW, Caddy, Pickup und Bassboostercar ist - grade wie man will. Außerdem leert sich der Aschenbecher selbst aus! Das das Auto nur 45 PS hat, bekommt der Kunde nicht mit, da er es nicht anders kennt und 110 km/h für eine wahnsinnige Geschwindigkeit hält.
Jetzt kommt Fiat an, mit einem Schulbuss, einem Kombi, einem auf Soundmachine geopten Auto, ein Biodiesel und ein Coupe an - jeweils zwar viel günstiger als das Modell von GM, aber der Aschenbecher leert sich nicht von selbst, und es gibt scheinbar jeweils "nur" das Modell. Das dieses Modell 400 PS bei einem wahnwitzig niedrigen CO2 - Ausstoß hat, und eigentlich viel besser "Vielseitig" ist als der Wagen von GM, das bekommt keiner mehr mit - schließlich muss man den Aschenbecher selbst leeren...
Jetzt kann man natürlich sagen, "man muss sich halt damit befassen" - klar, das ist ein gutes Argument, ABER: wenn es darum geht ubuntu / Linux besser zu verbreiten, da muss man eben den Leuten klar machen, was wirklich Freude am Fahren ist. Und das man im Auto besser nicht raucht... aber bis zu diesem Punkt kommt man gar nicht, wenn der potentielle Käufer sich schon wegen das Prospekts für GM entscheidet...
Habs heute erst gesehen, bei meinem Vater ist der PC abgeraucht - ich hab ihnen einen billigen aus der Resterampe besorgt (reicht vollauf) - dann kam gleich: kannst du mir dann Windows draufspielen?
Ich hab dann gesagt, das ich kein Windows mehr habe, und linux besser wäre - kam gleich "Da kenn ich mich aber nicht aus!" - mein Gegenargument, das er sich schließlich mit Windows auch nicht auskenne, ließ er gar nicht gelten - jetzt muss ich wieder mal Windows installieren (kotz) - ich werde sicher versuchen auf die lichte Seite der Macht zu führen, aber ich fürchte das wird ein hartes Stück arbeit :(
Aber DAS ist das Problem.
Freitag, 30. November 2007
Multimediasupport unter ubuntu
Ubuntu Video - Multimedia Support
oder hier, wenn auch nicht so schön:
Donnerstag, 29. November 2007
Lin24.de Kundenfreundlichkeit wird großgeschrieben...
Auf eine kurze Mail hat Lin24 sehr schnell reagiert und unbürokratische Ersatz für die beschädigte Ware geliefert - deshalb hier eine eindeutige Empfehlung für den Shop: beide Daumen hoch!
Nachtrag dazu: Man beachte die Kommentare, es gab wohl auch andere Erfahrungen ->
John Bradbury's Seite nicht erreichbar...
Dennoch sind die Videos klasse - sobald die Seite wieder erreichbar ist, solltet ihr sie euch ansehen...
Mittwoch, 28. November 2007
Womit es Probleme gab...
- keine DVD - Unterstützung unter Linux. Das hat rechtliche Gründe, man kann sich die fehlenden Codecs verschaffen, begiebt sich dabei aber in die Illegalität, selbst wenn man nur seine selbst für Geld erstandenen DVDs abspielen will - das ist zum einen Schade, zum anderen finde ich es recht... befremdlich. Aber sei es wie es sei, man muß sich natürlich an geltendes Recht halten, keine Frage.
- mein Drucker lief nur über CUPS, und man musste den Scannertreiber des einen, den Druckertreiber des anderen Druckers nehmen. Umständlich, aber auf ubuntuuses.de und auf der Seite von Brother (Drucker DCP 115C) beschrieben, also lösbar
- MP3 Unterstützung ist gegeben, aber die Codecs müssen nachinstalliert werden.
Fanstuff
Natürlich hab ich mir auch was bestellt. Die Aufkleber Canonical Ltd. kostenlos zu den CDs beigelegt. Nett - die Tasse, der Konturaufkleber und der Pin sind bestellt bei www.Lin24.de - leider war die Tasse beschädigt - werde sie reklamieren und dies gleich als Empfehlung bzw. Bewertung des Lin24-Shops nutzen...
Hier die Sachen:
DatenCDs der britischen Regierung bei EBay aufgetaucht...
Schande, schande...

Dies hat nichts mit Linux zu tun, wohl aber mit Datensicherheit und brain.exe. Folgendes hat das englische EBay vor kurzem im Angebot gehabt:
Here we have two CD-R's for auction. They are not blank, but seem to have some sort of database written to them. I found them in my local courier firm's sorting office, addressed to
"Her Majesties Audit Office - Child Benefits Section" and marked
"Sensitive HM Government Information - DO NOT LOSE - ENSURE THESE DISKS DO NOT FALL INTO THE HANDS OF THE CRIMINAL FRATERNITY"
They were obviously surplus to requirements.
I haven't read the data myself. The database appears to have approximately 25 milion records in it, but is password protected, so it is impossible to read it and it's definitely impossible to extract any bank account data from it.
Any information that you might discover (should you be lucky enough to win the auction for these useful items and read the database thereon) must be kept in the strictest confidence.
0.99p start and no reserve, so grab yourself a bargain. All profit from these items will be donated to Sue Ryder Care.
Cash on collection ONLY please from Portsmouth PO8, since we wouldn't want these to get lost in the post!
PLEASE NOTE: Government departments should contact me by email before bidding, since they will have to be vetted for competence before entrusting such items to them.
Video zur Office - Funktionalität in ubuntu
Interessantes Video eines Windows-Fachmanns zu ubuntu:
ubuntu-video-office-functionality
Das oben verlinkte Video ist aus Überlastungsgründen wohl nicht immer erreichbar, hier das Video mit verminderter Qualität:
Die Aufmachung ist weiterhin professionell, der Kommentar erscheint sachlich und ist sicherlich fundiert. John Bradbury geht weiter auf Entdeckungsreise in ubuntu.
Vielleicht sollte man die Videos der LiveCD beilegen, um neuen Usern zu zeigen was auf sie zukommt. Sehr empfehlenswert...
Stand nach der Installation:
Internetverbindung steht: CHECK
Grafikkarte, Auflösung usw. zufriedendstellend: CHECK
Soundkarte läuft: CHECK
Mobile Festplatte erkannt: CHECK
USB-Drucker erkannt: CHECK
Drucker druckt: FAIL
Mein System:
AMD Athlon 1,75 GHz auf MSI Board mit 512 MB DDR RAM, Nividia GForce 5700 LE, DVD/CD-Brenner, Multikartenleser (funktionierte unter Windows nicht), Soundkarte onboard, (Mikroeingang ging unter Windows nicht), Brother DCP-115C Multifunktionsdrucker (mit Scanner)
Router: BenQ AWL700
Internetverbindung: DSL1000 Flatrate
Der Druckertreiber für Linux von Brother (gut schonmal das sie einen haben) funktioniert wohl nicht. Da muss ich nochmal dran arbeiten, aber bei ubuntuusers.de steht schon mal was dazu... das ermuntert.
ubuntu versus Vista
Dennoch hab ich geschmunzelt. Ich will ihn nicht vorenthalten, und er darf nicht als reelles Benchmarking betrachtet werden. Und "so" kommt ubuntu nicht daher nach der Installation. Gott sei dank, zumindest imho. Trotzdem darf man staunen, wie ich finde:
Geht auf http://www.youtube.com/ und sucht nach +ubuntu +vista ... das mit dem blauen Bildschirm am Anfang ist das richtige :)
Video zu Ubuntu - Basics
ubuntu-video-first-impressions
Die obige Seite ist nicht immer erreichbar, hier das Video in verminderter Qualität:
Sehr nett gemacht und objektiv. Bin gespannt auf die nächsten Folgen...
Dienstag, 27. November 2007
Aller Anfang...
Naja. Ich hab die Live CD eingelegt und mich umgesehen. Alles lief - sehr schön. Ich hatte einen Desktophintergrund, ich konnte die Maus bewegen und die Schrift am Bildschirm war lesbar.
Bis dahin alles gut. Danach musste ich mich mal um mein Windows kümmern. Die Platte defragmentieren, Daten sichern (extra eine externe Festplatte geordert) und dann partitionieren... Windows und ubuntu sollten sich die 160 GB Platte HDA1 teilen. Am Abend danach (man, dauert das defragmentieren laaange...) Live Cd wieder eingelegt, und dann gings los. Dachte ich. Alles lief bis zum partitionieren wie geschmiert - und dann fingen die Probleme an. Irgendwie versagte das Tool zum partitionieren. 3 Versuche. Dann hab ich im Forum nachgelesen: Das Programm GPARTED, das ubuntu verwendet, hat von Haus aus Probleme mit NTFS - Platten (na, das ist das wo Windows so gerne liegt) und deswegen funktioniert die Version auf der Live - CD nicht... was nun?
Ich hatte ja noch die 80 GB Datenplatte (HDB1) unter Windows, ehemals eine externe, deren Platine irgendwann verglüht ist. Ok, dann versuchen wirs damit...
40 Minuten später war ubuntu 7.10 auf dem Rechner, ein Bootmenü war erstellt - supereinfach, aber ohne 2te Platte hätte ich wohl Schwierigkeiten gehabt... da muss noch was getan werden...
Nachtrag hierzu:
Zur Ehrenrettung muß noch nachgereicht werden, das im Forum und Wiki von ubuntuusers.de das Problem erwähnt wurde und Workarounds vorgeschlagen werden. Da ich mir aber kein neues Programm zum Partitionieren kaufen wollte und Windows seine Platte selbst auch nicht teilen wollte, hab ich mich für dieVerwendung der 2ten Platte entschieden. Es wäre auch anders gegangen, nicht das ein falscher Eindruck impliziert wird.
Warum schließe ich das Fenster?
- Mein Kind beginnt, am Computer "zu arbeiten". Es soll richtig lernen, mit so einer Maschine umzugehen. Ich hatte das "Glück", noch VC20, C64 und XT - Rechner gekannt zu haben und weiß, das die Welt der bunten Bilder nur aufgesetzt ist. Die Maschine arbeitet darunter. Auch meine Tochter soll lernen, was ein Computer ist und mehr können als bunte Bilder am Bildschirm klicken ohne zu wissen was dahinter passiert.
- Ich habe Linuxerfahrung, ich gestehe es jetzt und hier. Allerdings ist diese Erfahrung keine gute. Damals, auf dem alten RedHat, habe ich versagt. Ich habe es einfach nicht geschafft, von Windows zu lassen. Die bunte Welt der Spiele hielt mich in ihrem Bann, und wenn man etwas nicht benutzt, lernt man es auch nicht. Außerdem, zu meiner Verteidigung sei gesagt, es war nicht das was man unter "User friendly" zu bezeichnen pflegt. Aber der Ehrgeiz hat mich gepackt, zusammen mit Sendungen des Computermagazins auf Bayern5 aktuell, dem zu entnehmen war das Linux diese Schwierigkeiten hinter sich lässt. Jetzt ist also der Punkt gekommen, an dem der mäßig begabte User auch in die Welt von Linux eintauchen kann.
- Ich bin von Vista und seinem Ressourcenhunger abgeschreckt. Linux geht mit den Ressourcen des Systems eindeutig sparsamer um und das macht es mir sympathisch gegenüber einem OS, das schon mal beim Arbeitsspeicherbedarf massiv zuschlägt.
Aber was ist die Distribution für mich? Und wann beginne ich damit? Hier half mir der Zufall auf die Sprünge. Vielleicht macht ihr das ja auch, ab und zu www.de.wikipedia.org einfach zum Spass lesen? Ich liebe die Funktion "zufälliger Artikel" und nehme mir dann auch immer vor, diesen Artikel zu lesen (wenn er denn lesbar ist) - was soll ich sagen - ich landete bei "Ubuntu". Nachdem ich gelesen hatte worum es geht, war meine Neugier geweckt. Ein Blick auf die deutsche Seite www.ubuntuusers.de hätte mich beinahe abgeschreckt - das Design wirkt etwas ungewohnt - hab ich mich doch eingelesen. Und war begeistert. DAS ist die Linuxdistribution, die ich suche: einfach, stabil und mit einer Benutzergemeinde, die sich in einem Forum trifft um sich auszutauschen bei Problemen - ideal. Ich hab mir sofort die CD bestellen wollen - doch eine neue Version steht 2 Tage vor dem release. Natürlich dachte ich mir, das halte ich noch aus. Aber mein Ehrgeiz war so geweckt, das ich statt Version 7.10 doch noch beinahe 7.04 installiert hätte...
Am Releasetag hab ich mir dann die CD bestellt und auch gleich heruntergeladen...
Es konnte losgehen...
Blog erstellt
Bis dahin aber erstmal...
eine Tasse Kaffee

