Die Frage muss man sich berechtigterweise stellen, denn Fedora 12 weicht von der bisherigen Linie unixoider Systeme ab, die zum systemweiten Installieren von Programmen mindestens zeitlich beschränke (sudo) oder auch klassische Rootrechte verlangen.
Fedora geht nun den anderen Weg: Programme aus validen Quellen können nun vom Desktopuser installiert werden - ohne Passwortabfrage. Das Argument scheint bestechend: Linux wird immer mehr zu einem Desktopsystem im Privatbereich - mit einzelnem User. Doch was ist mit Familien, Wohngemeinschaften, oder Rechnern die ein computerbewanderter Verwandter seinen nicht computerorientierten Familienmitgliedern installiert? Der umgekehrte Weg - und der ging schon immer - ist nach wie vor der bessere: normal ist das nicht, aber wer es möchte kann es sich einstellen.
Hoffen wir das man bei Fedora auch wieder auf den Pfad der Tugend findet...
Donnerstag, 19. November 2009
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