Samstag, 22. Dezember 2007

Windows vs. ubuntu 1:1 Unentschieden

... ist eigentlich ein blöder Titel, denn ein Linux will nicht gegen Windows "antreten", es will eine Alternative sein, kein Ersatz. In diesem Beitrag geht es um meines Vaters Rechner, ein Sempron von AMD, 512 mb RAM, 80 GB Festplatte und einigem an MHz unter der Haube, in Anbetracht das er zum Surfen, Mail schreiben und "hobbymäßiger" Bildbearbeitung genutzt wird. Er soll auf einem Canon 560i schöne Photos drucken.

1. Versuch:
ubuntu - Installation klappt 1a. Soundtreiber, Grafiktreiber, Druckertreiber, alles funktioniert. Lan - Netzwerkkarte von Netgear, PCI 111.V2 wird erkannt, aber kann sich nicht mit dem Router verbinden. Mehrere Versuche, im Wiki von ubuntuusers.de steht zwar ein etwas komplexer Lösungsweg dafür, ich versuche es aber zunächst mit dem Photodruck, und da sieht es nicht so berauschend aus. Auf allen Programmen wird mit dem Drucker ein nicht zufriedenstellendes Ergebnis erzeugt. Außerdem ist die GUI bei jedem Programm neu und verwirrend - also eher für meinen Vater ungeeignet. Daher lasse ich vom gefrickel die Finger und versuche es mit dem:
2. Versuch:
Windows(tm) XP pro. SP2 die Installation des Redmonder Marktführers dauert deutlich länger. Die Grafikauflösung muss nach korrigiert werden und der Sound unterbleibt, beziehungsweise die Kiste bleibt stumm. Mit dem von Netgear mitgelieferten(!) Treiber für WinXP kann sich das Windows nicht anfreunden - es meckert schon bei der Installation, und dann schießt es sich alle 120 Sekunden in den Fuß (das liegt offensichtlich am Treiber, der muss ganz großer Murks sein) und startet den PC per Reset neu. Super. Also Treiber wieder runter und von Hand von der CD installiert. Komplizierter das Ding zum laufen zu kriegen klang das bei ubuntu nicht. Zumindest funktioniert der Fotodruck - das schreibe ich aber weniger dem OS an sich als viel mehr der besseren Treiberunterstützung durch Canon zu. Dafür hat Netgear mit seinem Treiber für die WLAN - Karte einen echten Bock geschoßen - auch den schreibe ich aber nicht Windows zu.

Fazit:
Durch die besseren Treiber für Windows wird dieses vorgezogen, da bei der vorgesehenen Verwendung des Computers ubuntu Linux derzeit ungeeignet ist, beziehungsweise die vorgesehenen Aufgaben nicht so ohne weiteres von einem Laien bedienbar anbietet. Mein Vater hat übrigens bedauert, das er Windows nehmen musste - ubuntu hatte ihm deutlich besser gefallen - aber so lassen wir den Vergleich der OS mit einem unentschieden enden - wobei weder ubuntu noch Windows vollständig versagt oder überzeugt hätten. Anmerken möchte ich aber, das bei ubuntu der Rechner sofort nach dem installieren lief, wobei Windows einige Treiberinstallationen brauchte, bis es verwendbar war.

Dienstag, 18. Dezember 2007

Mail an meinen Bundestagsabgeordneten

Sehr geehrter Herr Stefan Müller,

den Protokollen des Deutschen Bundestages entnehme ich, das sie am 09.11.2007 dem Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung von Telekommunikationsdaten nicht zugestimmt haben. Leider haben sie auch nicht "Flagge gezeigt", und das Gesetzesvorhaben rundheraus abgelehnt, sondern haben ein Kreuz bei "nicht abgestimmt".
Wie kommt es dazu? Waren sie nicht da, hatten sie etwas gegen das Gesetz einzuwenden? Wenn das erstere zutrifft, das zweite nicht, so muss ich Ihnen leider mitteilen, dass ich mit dieser Einstellung unzufrieden bin - denn dieses Gesetz stellt absolut jeden Bürger dieses Staates unter Generalverdacht - und das empfinde ich, aufgewachsen in einer vermeintlich funktionierenden Rechtsstaat, einer von mir empfundenen gesunden Demokratie als unwürdig. Auch Parolen wie "Wer nichts zu verbergen hat, hat nichts zu befürchten" sind Augenwischerei - denn wer sich nichts zu Schulden kommen lässt, muss auch nicht überwacht werden.
Sie sehen, ich bin in Gefahr ins Polemische abzurutschen. Daran tragen Sie mit ihrem Abstimmungsverhalten leider eine gewisse Mitschuld, denn "nicht abgestimmt", das erscheint mir als zu vage, zu unkonkret - wenn Sie nämlich da waren, dann bedeutet es Sie sind gegen dieses Gesetz - dafür würde ich Ihnen Achtung zollen, wenn Sie Flagge bekannt hätten und "Nein" gesagt hätten zu dieser Neuregelung - so wars ein "ich mag ned" - maximal.
Ein demokratischer Rechtsstaat (Sie merken, ich beginne diese Begriffe allmählich zu trennen) sollte es nicht nötig haben, nein, er DARF es nicht nötig haben, auf Methoden von Diktaturen und Unrechtssystemen zurückzugreifen - eine totale Überwachung der Telekommunikation ist in dieser unserer Informationsgesellschaft ein deutlicher, empfindlicher Schritt zum Überwachungsstaat und hinterlässt einen bitteren Beigeschmack. Das Argument, es würden nur Verbindungsdaten gespeichert, keine Inhalte, hinterlässt bei mir nur den Eindruck das für letzteres wohl nur die Datenspeicherkapazitäten ein Hemmnis darstellen, nicht die Vorstellung von Privatsphere.
Glauben Sie, das sich ein Terrorist davon beeindrucken lässt? Oder ein ernsthaft krimineller Mensch?
Ich rede hier nicht von geistig umnachteten Verwirrten, die sich Schuhsohlen aus Plastiksprengstoff basteln und diese dann versuchen mit einem Feuerzeug zu entzünden. (Ich frag mich bis heute wie jemand, der sich C4 beschaffen kann, so doof ist und nicht weiß das es nicht reicht ein Streichholz daran zu halten um es zu zünden), oder von Bombenbastlern, deren "hochgefährlichen" Basteleien aufgrund "handwerklicher Fehler" nicht explodiert sind. Solche Plattprägen mögen tatsächlich eine gewisse Gefahr darstellen, aber die Gefahr von völlig unorganisierten Hooligans auf offener Straße zusammengeschlagen oder von betrunkenen Autofahrern überrollt zu werden dürfte die Gefahr durch diese "Terroristen" rein statistisch gesehen bei weitem in den Schatten stellen.
Meine Erfahrung mit intelligenten Menschen die sich (ernsthaften?) Mordabsichten tragen sind beschränkt, das sehen sie sicher ein, aber sie reicht aus, mir vorzustellen, das diese in der Lage sind, dem Raster der Fahndung durch Speicherung der Telekommunikationsdaten zu entgehen - es kann sich also nur um die Fahndung nach geistig eben nicht sonderlich hochbegabten Möchtegernmassenmördern gehen, die im Grunde nicht in der Lage sind selbst den Schuh anzuzünden -leider muss ich Ihnen Mitteilen, das mein persönlichen Sicherheitsgefühl durch die Massenvorratsspeicherung von Daten weitaus mehr beeinträchtigt wird, als wenn jemand direkt neben mir jemand versucht Plastiksprengstoff mit einem Feuerzeug zu entzünden, selbst wenn ich dabei gerade im Flugzeug sitze.
Ich hoffe ja das diese Sache noch vom Bundesverfassungsgericht gekippt wird, noch viel mehr hätte ich aber gehofft eine klare Stellungnahme Ihrerseits aus dem Abstimmungsergebnis ablesen zu können - so bleibt mir nichts anderes übrig, als Sie persönlich noch einmal nach Ihrer Haltung zu dem Thema zu fragen - am Ende einer sehr langen Mail, von der ich nicht hoffen kann das Sie sie wirklich lesen werden - aber immerhin bin ich "Kunde" bei Ihnen oder Sie vielleicht bei mir - Sie wollen meine Stimme - und deswegen möchte ich von Ihnen wissen, wie es zu dem Kreuz bei "nicht abgestimmt" gekommen ist.

mit freundlichen Grüßen
Peter Eck


PS. In dieser Mail war mittlerweile von so vielen Dingen die Rede, welche einer automatisierten Fahndung sicherlich hätten die Alarmglocken schrillen lassen. Vielleicht werden wir beide jetzt erstmal gründlich überwacht werden.
PPS. In immer mehr Autos sind jetzt GPS - Geräte eingebaut. Im Prinzp könnte man diese mit den Ampelschaltplänen vernetzen und so Rotverstöße beweisen - ein immenser Fortschritt für die Sicherheit in unserem Land. Und erst das Überziehen von Parkzeiten oder Halten im absoluten Halteverbot, Geschwindigkeitskontrolle via GPS - Sie sehen, die Möglichkeiten sind unermesslich, die Frage ist nur wo ziehe ich die Grenze?
PPPS. Ich werde diesen Brief in meinem Blog veröffentlichen, darf ich das mit einer eventuellen Antwort von ihnen ebenfalls tun?
PPPPS. Ich weiß, jetzt werdens viele - planen Sie zur nächsten Wahl wieder eine Ortsbegehung? - ich würde versuchen es einzurichten zu kommen.

Donnerstag, 13. Dezember 2007

ubuntu - zu bunt, zu einfach, zu gut?

Man hört oft Kritik an ubuntu, wenn man etwas in der Materie steckt. Es sei "zu bunt", "zu einfach", durch das Verwenden proprietärer Treiber nicht mehr OpenSource und überhaupt versteckt man das System immer mehr vor dem User hinter buten Fenstern. "ubuntu goes Windows" heißt das dann abfällig. Aber ist das wirklich ein Problem oder nicht viel mehr die Lösung eines solchen?
Ich bin froh das ubuntu ist wie es ist. Ich habs heute meinem Vater auf den Rechner installiert - das hätte ich mit meinem RedHat Cartman nicht bringen können. Ist das ein Rückschritt? Ich sage nein. Andere vielleicht ja.
Ich bin froh das es Linux gibt das so DAUsicher ist das ich es benutzen kann - ohne mir dabei oft Nächte lang bis zum Ohrenbluten an Kernels und Konfigurationen zu frickeln - wobei ich gerne bastle, und auch in ubuntu Baustellen gefunden habe. Aber es waren lösbare Baustellen - und dafür bin ich ubuntu und seinen Machern unglaublich dankbar. Übrigens begibt sich jeder der keine LTS - Version installiert ein bisschen auf die Pfade eines Betatesters - so habe ich das zumindest verstanden.
ubuntu ist ein großer Schritt vorwärts - keinesfalls ein Rückschritt. Wer gerne mehr frickelt und OpenSource über ein funktionierendes System stellt, der kann das gerne mit den entsprechenden Distris tun, auch mit gobuntu soweit ich gehört habe. Wer frei von Schuld ist werfe den ersten Stein, das hat schon vor 2000 Jahren jemand gesagt - und genau wie damals finden sich halt auch heute Pharisäer. Vielleicht meinen sie es gut, aber nicht alles was gut gemeint ist ist auch gut gemacht - oder dient der Sache.
Überhaupt - man kann nicht von allen verlangen das gleiche Ziel zu haben. OpenSource - das ist für die einen ein beinahe religiöses Mantra, für die anderen ein "nice-to-have" - sicher wärs mir lieber, ich hätte ein System das von hinten bis vorne Open Source ist. Aber was hilft es mir wenn mein Drucker nicht druckt, meine Grafikkarte aussteigt und ich nichts damit anfangen kann?
Ich geh im Leben viele Kompromisse ein, denn das ist das Wesen unserer Gesellschaft. Wer sich das nicht eingesteht, lügt sich selbst in die Tasche. Das wir daran arbeiten sollten, ist keine Frage. Aber der Weg dahin steht jedem frei, und ob er überhaupt gezwungen werden könnte ihn zu gehen, ist die nächste Frage.
Wie wäre es ein neues elitäres Betriebssystem zu erfinden, bei dem dann die Us37-l33ts wieder auf diese Linux / Mac / und Windowsnutzer runterblicken können, auf deren Rechnern MP3s, Videos und so ein Schnickschnack läuft... das wäre doch mal wieder was. Findet sich denn kein Informatikstudent oder Garagenbesitzer, der da was machen könnte? Es wäre an der Zeit, denn Linux ist nicht mehr sicher als Insel der Wissenden - schon erreichen weniger qualifizierte Nutzer das Ufer der Insel, richten sich auf und freuen sich auch hier gehen zu können... ja, es wird Zeit....

Kostenlose Ubuntu - Sticker


Kostenlose "powered by ubuntu" - Aufkleber bekommt man hier:
http://ubuntu.kamerastars.de/

Mittwoch, 12. Dezember 2007

Arbeiten mit GIMP: Fraktalartige Bilder

Anregung aus dem Gentoo Linux Wiki

Ziel dieser kurzen Anleitung ist es, Hilfestellung beim erstellen einfacher, aber dennoch ansprechender (Hintergrund-)Bilder am Computer in kurzer Zeit mit wenig Vorkenntnissen zu geben.

Um diese Bilder zu erstellen benötigt man das Bildbearbeitungsprogramm GIMP, welches bei ubuntu standardmäßig mitgeliefert wird.



1. Schritt, Erstellen eines Bildes

Dies ist die einfachste Variante:
• GIMP öffnen.
• Den Vordergrund auf “Schwarz” stellen (er sollte als Default so eingestellt sein)
• Im Menü Datei -> Neu auswählen
• Im Menü Neues Bild erstellen die gewünschte Auflösung einstellen.
• Unter Erweitert -> Fill Select auf “Vordergrundfarbe” einstellen
• Optional: Auf das graustufige Feld klicken und den Gradienten auf eine andere Einstellung stellen. Dies kann verschiedene Ergebnisse erzeugen.
OK drücken
• Im Bildmenü Filter -> Rendern -> Natur -> Flammen wählen.

2. Schritt, Die Flammen einstellen

Die gezeigten Bilder wurden mit dieser Methode erstellt. Diese braucht aber etwas Rechenzeit. Auf meinem AMD Athlon 1250 brauchte das Rendern der Flammen etwa 2 – 3 Minuten.
Einstellungen im Flammenmenü:
• Zum Reiter Kamera wechseln und Vergrößerung auf "3" setzen
Optional: Den Wert "1.5" für schnelleres Rendern einstellen.
Edit anklicken
• Im "Flamme editieren" Fenster, die Variation auf "Spherical" einstellen.
Optional: Sinusoidal funktioniert bei einer hohen Vergrößerung ebenfalls gut.
• Nun werden neun Felder angezeigt. Falls eine Form gefällt, so wählt man diese aus. Falls kein ansprechendes dabei ist, Randomize wählen. Achtung, das kann etwas dauern.
• Nachdem ein geeignete Form angewählt ist, OK drücken.
• Im Menüfeld "Flammen" zum Reiter Kamera wechseln und X so wie Y solange einstellen bis das Bild einigermaßen zentriert ist oder die gewünschte Position erreicht hat.
OK anklicken. Abwarten. Dies wird ein wenig dauern!

3. Schritt, Zeit zum einfärben

Jetzt wird eingefärbt. Ich denke jeder kann selbst entscheiden welche Farbe er verwenden möchte. Blau wirkt fast immer gut, Rot eher seltener, weil es dazu tendiert rosa und lila an den Kanten zu erscheinen. Orange funktioniert gut, Grün ist oft zu hart.
• Im Menü für das Bild, unter Farben --> Components --> Channel Mixer – (in älteren Versionen von GIMP findet man das unter Filter.
• Jetzt setzet man den Output Channel auf die Farbe, die das Bild bestimmen soll.
• Verändert man Rot, Grün, oder Blau verändert die entsprechenden Farben des Bildes so, das sie mehr oder weniger der Farbe des Output Channel entsprechen.
• Diese Einstellungen können variiert werden, bis das entsprechend gewünschte Ergebnis erzielt wird.
OK anklicken
• Im GIMP Menü Datei --> Speichern unter auswählen

Dienstag, 11. Dezember 2007

ubuntu auf Acer Aspire 1300

Nachdem mein "Hauptrechner" erfolgreich die Migration auf ubuntu vollzogen hatte, war nun der Laptop dran. Das ist ein alter Aspire 1300 von Acer mit 256 mb RAM - Windows XP läuft ganz passabel drauf. Als WLAN - Adapter hab ich eine BenQ AWL 100 dran.
Mit der Live-CD zu Booten war da nicht drin - also musste die Alternate CD her. Ich fühlte mich an schlechte alte Zeiten erinnert - ich hatte ja schonmal RedHat Cartman vor vielen Jahren installiert gehabt - (dass reine Grauen) - aber ich muss sagen, es ging sehr viel besser als damals, und diesmal hab ich es sogar ohne Hilfe meines Computergenies hinbekommen. Einziges Manko: kein Netzwerk zu beginn über WLAN - er erkannte sogar den Adapter - das wars dann aber auch schon...
Ich hab lange rumprobieren müssen, inklusive Erkennung des Chipsatzes des WLAN - Adapters, pipapo. Ich fand immer alle möglichen WLA-Netze, nur nicht das eigene. Bis ich dann auf Masins anraten mal statt unter "Netzwerkkonfiguration" oben links auf das Netzwerksymbol geklickt habe und dort alles eingetragen habe - und schon gings. Seltsam, aber so wars...

Samstag, 8. Dezember 2007

Es ist mir gelungen...

... meinen Vater zu überzeugen sich ubuntu als Betriebssystem zu installieren! War gar nicht so schwer wie ich dachte, musste lediglich mit meinen Laptop hinfahren, ihm die Kiste mal hinstellen und ihn dran arbeiten lassen. Voila!
Er ist jetzt der Ansicht das er damit auch klar kommt, weil "es ja gar nicht so schlimm anders ist" - hört, hört.
50% der Zeit hat er übrigens Solitaire und Schach gespielt!(!!) Darum gings ihm also. Und ich dachte, er käme mit den Programmen für Bildbearbeitung nicht klar!
Aber egal, sei es wie es sei, ich kann jetzt ubuntu drauf spielen und muss mich nicht mit Redmonder Windoze auseinander setzen.
Werds dann gleich versuchen, mit der 64Bit Version, hoffe das geht alles. Neben allen Standardsachen brauch ich dann noch Photoverwaltungsprogramme, Stellarium, vielleicht das ein oder andere Spiel, GRAMPS...
Ach ja, und er hat WLAN - das ist immer etwas Verzwickt...
Bin gespannt ob sein OK zu ubuntu bleibt oder ob er schwächelt :)

Freitag, 7. Dezember 2007

Mittwoch, 5. Dezember 2007

Was ist das Problem von Linux / ubuntu?

Das ist bein Beitrag aus dem ubuntuForum www.ubuntuusers.de, wo das Problem "Warum verbreitet sich ubuntu so langsam?" diskutiert wurde. Als Vergleich reden wir einfach mal von Autos :)

Das Problem ist, das GM ein Auto anbietet, das Sportwagen, Funmobil, Kombi, Kleinbuss, LKW, Caddy, Pickup und Bassboostercar ist - grade wie man will. Außerdem leert sich der Aschenbecher selbst aus! Das das Auto nur 45 PS hat, bekommt der Kunde nicht mit, da er es nicht anders kennt und 110 km/h für eine wahnsinnige Geschwindigkeit hält.

Jetzt kommt Fiat an, mit einem Schulbuss, einem Kombi, einem auf Soundmachine geopten Auto, ein Biodiesel und ein Coupe an - jeweils zwar viel günstiger als das Modell von GM, aber der Aschenbecher leert sich nicht von selbst, und es gibt scheinbar jeweils "nur" das Modell. Das dieses Modell 400 PS bei einem wahnwitzig niedrigen CO2 - Ausstoß hat, und eigentlich viel besser "Vielseitig" ist als der Wagen von GM, das bekommt keiner mehr mit - schließlich muss man den Aschenbecher selbst leeren...

Jetzt kann man natürlich sagen, "man muss sich halt damit befassen" - klar, das ist ein gutes Argument, ABER: wenn es darum geht ubuntu / Linux besser zu verbreiten, da muss man eben den Leuten klar machen, was wirklich Freude am Fahren ist. Und das man im Auto besser nicht raucht... aber bis zu diesem Punkt kommt man gar nicht, wenn der potentielle Käufer sich schon wegen das Prospekts für GM entscheidet...

Habs heute erst gesehen, bei meinem Vater ist der PC abgeraucht - ich hab ihnen einen billigen aus der Resterampe besorgt (reicht vollauf) - dann kam gleich: kannst du mir dann Windows draufspielen?
Ich hab dann gesagt, das ich kein Windows mehr habe, und linux besser wäre - kam gleich "Da kenn ich mich aber nicht aus!" - mein Gegenargument, das er sich schließlich mit Windows auch nicht auskenne, ließ er gar nicht gelten - jetzt muss ich wieder mal Windows installieren (kotz) - ich werde sicher versuchen auf die lichte Seite der Macht zu führen, aber ich fürchte das wird ein hartes Stück arbeit :(
Aber DAS ist das Problem.