Mittwoch, 5. Dezember 2012

Überall Umbau...

Bei uns im Haus ist gerade ein Bautrupp zu Gange. Wir haben eine Wand rausgenommen, um das Wohnzimmer zu vergrößern. Wird glaube ich ganz gut, aber der Dreck und der Lärm ist beachtlich. Unsere Katze ist völlig fertig.
Mein gebastel mit Fedora ist auch noch im Gange. So ganz überzeugt mich die Sache nicht, denn manche Dinge laufen nicht so wie ich sie mir vorstelle. Noch bin ich am basteln, ob ich es in den Griff kriege.

- zum einen bin ich zu blöd das Startmenü so zu erstellen, wie ich mir das vorstelle. Wine z.B. landet einfach bei "sonstige" - da hätte ich gerne ein eigenes Menü dafür.
- Picasa 3.9 läuft unter Fedora nicht. SE Linux meldet sich, das Wine auf Kernelebene irgendetwas versucht. Ich schaffe es aber nicht, einzustellen ob Wine das darf oder nicht. Unter Ubuntu 10.04 läuft Picasa 3.9 ohne bemerkbare Probleme. Unter Fedora 17 hat Picasa  Abstürze im Minutentakt.
- Ich finde die Softwareverwaltung etwas unübersichtlich. So scheint es mir man muss den Namen eines Programms schon kennen, um es zu finden... Sichwortsuchen tuns irgendwie nicht so wirklich...

Samstag, 1. Dezember 2012

First glances in Fedora

Die Installation lief recht reibungslos. Fedora hat nochmal gemeckert, das etwas mit den Grafiktreibern nicht stimme und Gnome 3 nur eingeschränkt funktioniert, aber ich habe bisher keine Einschränkung bemerkt. Nach der Installation war die Meldung auch weg.
Positiv fällt auf: der optische Eindruck ist auf den ersten Blick recht gut. Man findet sich weitgehend zurecht. Nur das Menü "System" geht mir ein bisschen ab.
Negativ fällt auf: Ich habe wine installiert, weil ich Picasa 3 installieren wollte. Wine integriert sich irgendwie nicht optimal ins Menü und "vermüllt" die Menürinträge. Daher wollte ich per Hand umstellen - das wiederrum fiel mir nicht leicht. Selbst mit dem zusätzlich installierten Programm "alacarte" lief es nicht so wie ich mir das vorstelle. Vielleicht finde ich mich aber noch zurecht.
Was Picasa angeht, so würde ich gerne 3.9 haben, weil einige schöne Bildbearbeitungsfunktionen dabei sind. Auf den "Goggle+" Add On Mist, der nicht läuft, könnte ich verzichten. Bisher zeigt sich Picasa aber auch ohne Verknüpfung zu Google+ absturzanfällig. Das werde ich beobachten müssen...
Es ist wirklich sehr schade das Google den Linuxsupport für Picasa eingestellt hat.

Fedora hat mich noch ein wenig irritiert, weil man Flash von Adobe über die Konsole installieren musste. Nicht das es ein Problem wäre, aber ich war bisher verwöhnter.

Freitag, 30. November 2012

Mal wieder fremdgehen

Ich tus schon wieder mal. Die Desktopoberfläche von ubuntu treibt mich in Fedoras Arme. Ich versuch mal wieder Fedora auf meinem aktuellen (Achtung Ironie, es ist ein IBM T41) Laptop.
Aber unity ist irgendwie extrem Abschreckend, außerdem ist der Installer von ubuntu mit einem Bug gesegnet, der das installieren auf alter Hardware verhindert. Moment mal, ich benutz Linux eben weil ich nicht einsehe gute Hardware prinzipiell nach 2-3 Jahren wegzuschmeißen UND wegen der Freiheit. Natürlich in erster Linie deswegen. Und weils Spass macht. Ich hoffe Fedora enttäuscht mich diesmal nicht. Es muss doch eine einfache Gnome basierende Linux Distro zu finden sein....

Donnerstag, 9. Dezember 2010

Krieg der Welten

Jetzt ist er da, der Information War. Lange ist er beschworen worden, immer als eine Version der freien Welt gegen die Anderen, gerne auch Achse des Boesen genannt. Doch jetzt ist er ausgebrochen, und er ist ein Krieg der anderen Art; nichts mehr und nichts weniger als die Freiheit der westlichen Welt steht auf dem Spiel, und sie ist nicht zu verteidigen, sie ist erst noch zu erringen.
Wikileaks heisst das Schlachtfeld, und jeder ist Kombatant, ob er will oder nicht.

Was passiert ist, ist genau das was die 'westliche' Welt gerne exklusiv auf der Seite der Achse des Boesen sehen wollte: nichts ist mehr geheim. Jeder kann sich informieren.

Belanglose Nebensaechlichkeiten und harte Fakten

Ob jetzt der deutsche Aussenminister so unfaehig ist wie er schon immer gewirkt hat oder die Kanzlerin wenig entscheidungsstark, bringt uns wie schon oft beschrieben, nicht in Schwierigkeiten. Was andererseits auf diplomatischer Ebene an unappetitlichem Kuhhandel getrieben wird, haben viele auch schon geahnt, nun ist der Beweis vorhanden. Aber haben wir nicht das Recht zu erfahren, wie unsere gewaehlten Volksvertreter mit ihrem Mandat, der nichts weniger ist als der Auftrag, uns nach besten Wissen und Gewissen zu regieren, umgehen? Und wie sollen wir das beurteilen koennen, wenn uns nicht alle Informationen zur Verfuegung stehen...?

Ein Staubsaugervertreter verkauft Staubsauger, ein Volksvertreter verkauft das Volk.

Werden jedoch Fakten auf den Tisch gelegt, ist es mit der vielbeschworenen Freiheit nicht mehr weit her. Das Geschrei nach Datensicherheit und Datenschutz von staatlicher (und auch von der Finanzwelt und anderen mafioesen Gruppen) war schon ein gewaltiges Brausen. Und warum? Weil ploetzlich jeder hinter die Maske der nett laechelnden und haendeschuettelnden Fuehrern unserer Zeit blicken kann - und sich unsere 'kleinen' Kaiser und Moechtegernstaatsfuehrer nackt fuehlen, so nackt wie eben der Kaiser aus dem Maerchen, dessen unsichtbare Kleider ploetzlich verschwunden sind.

 Meine Damen, meine Herren, wer nichts zu verbergen hat, hat doch auch nichts zu befuerchten...

... war das nicht immer das Totschlagargument, wenn es um den Datenschutz der Euch Schutzbefohlenen ging? Jede Diskussion, jedes Argument wurde weggewischt, und jeder der darauf beharrte das sein Kommunikationsverhalten oder sein Internetverlauf keine staatliche Stelle etwas angeht, war schon sehr verdaechtig nahe daran als Paedophil zu sein, oder eben ein potentieller Radikaler oder gar Terrorist.
Wenn sich die Achsenmaechte des Guten sicher sein koennen, integer zu handeln, dann waere Wikileaks keine Bedrohung fuer die sogenannte Freihe Welt. Und wenn es eine Bedrohung ist, dann stimmt doch etwas nicht, denn wer nichts zu verbergen, der sollte doch nichts zu befuerchten haben; oder?
Was sich der Staat fuer sich herausnimmt, muss im Umkehrschluss doch auch gelten...

Assange und das Kesseltreiben

Der bleiche Mann der Wikileaks ein Gesicht gibt wirkt weder sympathisch, noch lege ich fuer ihn die Hand ins Feuer. Fakt ist, das der Vorwurf der Vergewaltigung immer im selben Atemzug mit den Enthuellungen von Wikileaks genannt wird. Ob Assange das was ihm vorgeworfene getan hat oder nicht ist das eine, das andere ist der Geruch des Versuchs, Wikileaks damit zu schaden...

Vorgehen gegen Wikileaks entbehrt der rechtlichen Grundlage

Ich fuer meinen Teil gebe meine Kreditkarte zurueck, und werde auch klarmachen warum. Ich hoffe, andere werden dem folgen. Das Einstellen der Zusammenarbeit von PayPall, Mastercard und Visa entbehrt jeder Grundlage, sie ist einzig auf den Druck der Regierung, der Regierung und nicht der Justiz, der USA und anderer "guten, freiheitlichen" Staaten entstanden; Erinnern Sie sich, meine lieben Innenpolitiker, Aussenpolitiker und auch alle anderen?
Wer nichts zu verbergen hat, der sollte doch nichts zu befuerchten haben...

Es geht ums Prinzip. Wir haben Krieg.


Schneechaos in Paris, aber wenigstens kostenloses WiFi

Ich bin auf Dienstreise in Paris - und mitten im Schneechaos. Hatte eigentlich gehofft, noch ein bisschen in die Stadt zu fahren und mir Paris und seine Sehenswürdigkeiten zu gönnen, aber gerade ist da draussen die Hölle los - 20 Zentimeter Neuschnee - da ist kein durchkommen. Zu Fuss ist zu weit, sitz ich doch in einer Trabantenstadt.. Aber das Hotel hat wenigstens WLan und das zu vernünftigen Bandbreiten.
Komm ich wenigstens dazu, mal ein paar Files von OTR runterzuladen... Gott sei Dank hab ich meinen Dell Laptop dabei.

Sonntag, 21. November 2010

Novells Werbung "Mac vs. PC"

Hier ein paar uralte Videos von Novell. Alt, aber ich mag sie, deswegen:





Den Apfel zum Fenster rauswerfen...

Ach, waren das noch Zeiten, als Microsoft großmächtig und Apple klein und wurmig war. Seit Apple groß und faulig ist, ist die Welt nicht besser geworden. Ich gönne Microsoft Konkurrenz, gar keine Frage, aber Steve Jobs lässt seinen Namensvetter Balmer ja wirklich wie ein sympathisches Kerlchen wirken. Und dann diese nervige Werbung immer - gruselig. Noch bemerkenswerter, wie es um sich greift. Keine Folge "House M.D." ohne Applelogos, zuletzt auch bei "CSI Miami", immer mehr Leute haben so ein furchtbares Produkt - zuletzt hab ich hinten auf einem, naja, nennen wir es "Präkariatsdienstwagen", neben den obligatorischen Namenszügen "Kevin" und "Chantalle", diversen Rostflecken sowie dem Schriftzug "Fantasialand" das Applelogo kleben sehen. Erst dachte ich an gekonnte Ironie, aber dann wurde mir klar, das ist ernst gemeint. Zuletzt kam ein Freund von mir an, er habe sich jetzt einen Apple gekauft. Ich hatte vorher - nicht ganz unerfolgreich wie ich dachte - ihm geraten es mal mit Linux zu versuchen, weil sein Fensterprogramm so instabil war. Und dann kam es, das Hammertotschlagargument: "Es läuft stabil." - Mag sein. Aber dafür hat man keinerlei Möglichkeit, etwas zu tun. Apple bestimmt, wann es den Support einstellt, neue Software zulässt, und wer Software für seine Produkte schreiben darf. Von so peinlichen Pannen,  das GPS Daten des iPhones an den Mutterkonzern geleitet wurden, mal ganz abgesehen.

  • ich will mir nicht vorschreiben lassen, was ich auf meinem Computer oder Handy installieren darf
  • ich will nicht zu jedem Programm "App" sagen
  • ich halte nichts davon Hardware von einem zu beziehen, der sie zwingend mit seiner Software "verknüpft"
  • Stabilität die durch die Aufgabe von Freiheit erreicht wird, ist keine Stabilität, es ist Leichenstarre
  • DRM ist Böse 

Irgendwie gelingt es Apple, seine Produkte so stylisch aussehen zu lassen, und bei den Menschen ein Bedürfnis zu erzeugen, das sie vorher nicht mal vermisst haben. Und leider fallen viele Leute drauf rein und kaufen sich für tausende von Euro ein Produkt für Aufgaben, die ein "unter 500 €"-Rechner genauso gekonnt hätte. Total verrückt.

    Vorschläge für neue Produkte:

    • iShit, das neue superpremium Klopapier, auf jedem Blatt ein Download aus dem konzerneingenen Musicstore "iTunes". Nur 27,45 € die Rolle - Schnäppchenpreis. Dazu die App "Papprolle", um sie auf "iHolder" stecken zu können, und die "iPapers" einzeln abrollen zu können für nur 2,99 €. (Muss natürlich für jede neue Einheit iShit" neu gekauft werden...)
    Letzte Woche war ich auf einer Aufführung eines Films in unserem Gemeindehaus - natürlich ein Apple war der "Vorführcomputer". Und es ist passiert - für mich das Highlight des Abends" - der Mac ist hängen geblieben - am Ende hat der Vorführer sich entschuldigt - er versteht es gar nicht, es war doch ein Mac... die Leute glaubens-... echt...