Freitag, 4. Dezember 2009

OnlinePetition gegen den Verzicht auf GIMP

Der Verzicht auf GIMP (Gnu Image Manipulation Program) in der Standardinstallation von ubuntu hat teilweise recht hohe Wellen geschlagen. Erscheint der Verlust zuerst einmal verschmerzbar, so entstehen beim genaueren Hinsehen auch Fragen. So schafft der Verlust von GIMP weniger Platz als der Verzicht auf das durchaus umstrittene Mono, das trotz relativ weniger Anwendungen (FSpot, Tomboy) sehr viel Platz benötigt. Zudem ist FSpot nicht gerade als megastabil und seinen Aufgaben (Fotoverwaltung macht erst bei vielen Fotos wirklich Sinn) gewachsen.
Nachdem jetzt auch Gerüchte laut wurden, FSpot würde auf dem Lucid Lynx Release (ubuntu 10.04) einem anderen Bildverwaltungsprogramm weichen, schlugen die Wellen wieder hoch, und die Forderungen GIMP zu belassen wurden wieder lauter. Ich bin der Ansicht, GIMP ist ein Vorzeigeprojekt der OpenSource - Gemeinschaft und gehört auf eine Vorführ-CD (aka LiveCD).
ubuntu wurde auch mit Vorwürfen konfrontiert, sich jetzt nicht nur um Anfänger zu bemühen, sondern absolut in die DAU - Ecke einzugehen.
Jetzt gibt es auf jeden Fall eine Onlinepetition - vielleicht hilft es ja was.

Quellen:
Heise 1
Heise 2
Onlinepetition

Dienstag, 24. November 2009

Fedora schwenkt zurück

Nachdem es zu teils deutlicher Kritik aus der Community gekommen ist, wurde die neue Rechtephilosophie von den Fedora - Machern wieder "zurecht gerückt", berichtet Heise.
Somit sind die Fronten wieder "geschlossen" und begradigt - es soll eine detailliertere  Anleitung geben, wie man den "offeneren" Zustand wieder herstellt, aber der für unixiode Systeme "normale" Weg, das nur root etwas Systemweit installieren kann, ist wieder Standard, dafür sollte mittlerweile ein Patch gesorgt haben.
Gut so.

Samstag, 21. November 2009

Flashfilme speichern und in Videos umwandeln

Nichts leichter als das - gefällt einem ein freier Inhalt auf z.B. YouTube oder anderen Flashvideoportalen, kann man sich den Clip ganz einfach herunterladen. Man benötigt dazu eigentlich nur einen funktionieren Flashcodec, in der Regel den von Adobe, einen Webbrowser wie Mozilla Firefox und, wenn man das Video umwandeln will, ein geeignetes Tool wie Avidemux.
Ach ja - und man sollte Linux benutzen - ob es bei Windows vergleichbar einfach geht weiß ich nicht. Ich hab das hier mit Ubuntu 8.04 durchgeführt, sollte aber generell mit jeder Distribution so ähnlich funktionieren.

Und so geht es: um eine Datei komplett herunterzuladen, muss man allerdings warten, bis sie vollständig gepuffert ist - sonst fehlt was. Und natürlich muss das Fenster, in dem das Flashvideo eingebettet ist, noch aktiv sein, d.h. das Video darf nicht zu Ende sein, falls dann automatisch das nächste geladen wird.



Der rote Balken im markierten Bereich muss "voll" sein - dann ist der Film zur Gänze geladen.Dabei ist der Bereich gemeint, wenn er "hellrot" ist, das dunkelrot markiert nur den bereits angesehenen Teil des Films.


Generell gilt: jede Flashdatei, die gepuffert wird, ist unter /tmp im Verzeichnisbaum zu finden -



einfach mit rechter Maustaste anwählen, kopieren, in das Verzeichnis der Wahl einfügen, und dann weiterverarbeiten. Voilá, das wars.

Flashvideos sind von ihrer Art her oft komprimiert und von schlechter Qualität - dem entgeht man etwas, wenn man bei der Auswahl des Films darauf achtet, das zumindest die Ursprungsversion nicht schon "schlecht" ist.


Donnerstag, 19. November 2009

Quo Vadis, Fedora?

Die Frage muss man sich berechtigterweise stellen, denn Fedora 12 weicht von der bisherigen Linie unixoider Systeme ab, die zum systemweiten Installieren von Programmen mindestens zeitlich beschränke (sudo) oder auch klassische Rootrechte verlangen.
Fedora geht nun den anderen Weg: Programme aus validen Quellen können nun vom Desktopuser installiert werden - ohne Passwortabfrage. Das Argument scheint bestechend: Linux wird immer mehr zu einem Desktopsystem im Privatbereich - mit einzelnem User. Doch was ist mit Familien, Wohngemeinschaften, oder Rechnern die ein computerbewanderter Verwandter seinen nicht computerorientierten Familienmitgliedern installiert? Der umgekehrte Weg - und der ging schon immer - ist nach wie vor der bessere: normal ist das nicht, aber wer es möchte kann es sich einstellen.
Hoffen wir das man bei Fedora auch wieder auf den Pfad der Tugend findet...

GIMP nicht mehr an Bord

Gerüchten zufolge ist GIMP nicht mehr Teil der Ubuntu - Standardinstallation und somit auch nicht mehr Bestandteil des Metapakets. Grund dafür ist der chronische Platzmangel auf der Installations- CD. Grundlegende Funktionen von GIMP können über F-Spot erledigt werden, zudem ist als Bilderverwaltung Eye of Gnome dabei.
In Kraft treten soll das ganze ab Lucid Lynx (10.04 LTS) - The GIMP kann natürlich weiterhin über die Paketquellen nachinstalliert werden. Dennoch finde ich die Entscheidung nicht unbedingt toll, denn GIMP ist ein mächtiges Grafikprogram und gehört für mich unbedingt dazu - lieber hätte ich ganz auf Spiele verzichtet in der Standardinstallation - aber naja.

Quellen:
Ubuntu User Magazin
Chrisss Blog

openSuse 11.2 (2)

sax2 hieß die große Rettung.

Konsole:

 sax2

Mit diesem Tool das mit einer einfachen GUI daherkommt, konnte ich den Computer überreden, vernünftige Auflösungen zu produzieren. Wichtig dabei war (ich habe einen Schneider Monitor), zu wissen was der Monitor an Auflösung und Frequenz "schluckt" - aber dann ist alles prima gelaufen.
Deswegen hier ein erster Eindruck: Ich mag KDE nicht. Das ist persönliche Geschmackssache, aber es gefällt mir nicht. Dennoch muss ich sagen das mich der Desktop beeindruckt. Das er etwas "träge" reagiert ist wohl der Altersschwäche von OldGrey geschuldet.
Also dann mal los: Digikam gefällt mir - übersichtlich, klar, ansprechend. F-Spot finde ich nicht so den Renner, deswegen verwende ich Google Picasa (auch wenns irgendwie - böse ist :) ). Amarok entäuscht mich etwas - eine mp3 mag es nicht spielen, das finde ich ja noch ok, aber es kommt keine Meldung woran es liegt (fehlender Codec möcht ich meinen) aber das könnte man ja sagen, oder noch besser, gleich danach suchen...

Ubuntu user: ein neues Magazin für Ubuntu

Die Linux New Media AG hat sich entschlossen, neben „LinuxMagazin“, EasyLinux“ und „LinuxUser“, ein Magazin speziell für Ubuntu („Ubuntu user“) herauszubringen. Das Einzelheft wird 7,90 € kosten, ein Abo (4 Ausgaben pro Jahr) schlägt mit jährlich 26,90 € zu Buche. Die Erstausgabe erscheint Anfang 2010 und beschäftigt sich mit der zurzeit aktuellsten Ubuntu – Version, Karmic Koala.


Inhaltlich will das Heft in Zukunft vor allem Ein- und Umsteigern von anderen, kommerziellen Betriebssystemen Hinweise und Tipps geben. Später sollen auch die Konsole, Quellkodekompilierung und Paketierung eine Rolle spielen.

Jetzt ist es also so weit, das erste kommerzielle Magazin in deutscher Sprache speziell für Anwender von Ubuntu kommt. Der Preis ist nicht gerade als „günstig“ zu bezeichnen, muss aber den Vergleich mit anderen Magazinen in dem Segment nicht scheuen. Die Anzahl der Ubuntunutzer im deutschsprachigem Raum ist offensichtlich mittlerweile groß genug, um als Zielgruppe relevant zu sein. Ob diese Zielgruppe allerdings geneigt ist, ein gedrucktes Magazin zu kaufen, zudem es im Netz sehr gute Anlaufstellen für Hilfesuchende und kostenfreie, von Werbeeinnahmen unabhängige Magazine (freiesMagazin, OpenCircle) gibt, bleibt abzuwarten.

Die Zeit wird zeigen ob das Konzept Erfolg hat – zumindest wird es die Präsenz von Ubuntu in der öffentlichen Wahrnehmung, und sei es nur am Zeitungskiosk, erhöhen. Von daher wünsche ich der Ubuntu User einen guten Start.

Ubuntuusers.de“ bekommt auf jeden Fall eine kostenfreie Werbung, mit der sie eigentlich nur thematisch zu tun hat….