Montag, 16. November 2009

openSuse 11.2 (1)

Nachdem ich auf OldGrey Ubuntu Karmic Koala (9.10) nicht wirklich zufriedenstellend zum Laufen gebracht habe und LittleBlue so lala mit Karmic läuft (ich sitze gerade dekadent auf dem Sofa und arbeite mit der Funktastatur) habe ich die Teststellung mal genutzt und hab verschiedene Distributionen ausprobiert. Mandriva mochte mich nicht (iso kaputt?), Pardus hat sich nicht von der offiziellen Seite in unter 2 Tagen runter geladen lassen, Debian Lenny hatte die selben Probleme wie Karmic und hat kein Netzwerk (USB WLan Stick) gefunden - deswegen bin ich irgendwann bei openSuse 11.2 gelandet - KDE - Version. Nun bin ich kein Freund des K(ool) Desktop Enviroments - es ist irgend wie nicht mein Ding - ich will gar nicht sagen das ich ein Gnome - Fanboy bin, denn XCFE gefällt mir auch, aber KDE ist mir einfach zu "flashy", da kann der Matthias Ettrich Bundesverdienstkreuze bekommen wie er will. Aber, und wie immer kommt beim weiten Ausholen ein starkes Gegenargument, immerhin sitzt Suse in Nürnberg - und der Franke ist wenn schon nicht stolz ein Bayer zu sein, doch oder gerade deswegen ein Lokalpatriot.
Also, trotz aller Abneigung hab ich mir das laubfroschgrüne Ding runter geladen und installiert.
Die Installationsroutine ist anders als bei ubuntu gewohnt, aber ich kann nicht sagen das sie schlechter oder schwieriger war - sie war nur anders. Übersichtlich und klar war mir was die Kiste tut, und das ist doch schon mal sehr viel. Installation lief glatt, auch wenn der Installer etwas gemaunzt hat, das OldGrey mit seinen 512 MB Arbeitsspeicher etwas schwach auf der Brust sei. Schlußendlich waren wir durch, und KDE empfing mich - froschgrün, und mit einer Auflösung von 800 x 600 pixeln, wie übrigens auch Debian und ubuntu vorher. Aber - ich habs hinbekommen, denn openSuse 11.2 liefert mit einen Tool eine Möglichkeit, die mir unter ubuntu fehlte - oder ich nicht gefunden haben. Mehr dazu später...

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