Samstag, 31. Oktober 2009

Ubuntu wird immer schlechter...

seit Version 7.04 verfolge ich Ubuntu nun, und jeder Release ist der schlechteste von allen. Ohne Witz jetzt, Ubuntu wird immer schlechter. Was denkt sich Canonical eigentlich, diese habgierigen Hyänen, ihr lausiges OS  unters Volk zu bringen, bevor nicht die größten Bugs ausgeräumt sind? Keinen Cent sehen die mehr von mir!
Warum funktioniert meine Hironysmatech Netzwerkkarte von 1989 nicht Out Of the Box? Und warum funktioniert der ATI - Treiber nicht mit einer Auflösung von 1256 x 342 mit einer Frequenz von 87,45 Hz auf meiner Nvidia GForce 3? Ich finde das sind berechtigte Wünsche, außerdem erwarte ich, das Compiz endlich mit vesa läuft, alsa fehlerlos funktioniert und endlich Microsoft Word 7 statt OpenOffice.org angeboten wird. Statt das Canonical mit dem fiesen Mark Shuttleworth an der Spitze (und warum schimpfen die Leute immer über die Steves von Apfel und Kleinweich?)  diesen berechtigten Forderungen nachkommt, wird auf Teufel komm raus der Releasezyklus eingehalten, ohne das auf diese eklatanten Bugs eingegangen wird. Statt endlich einmal ein Release wirklich einzuhalten, wie es die Stammlinie Debian so vorbildlich tut? Da wird eben noch auf Stabilität geachtet, und nicht auf reiserische neue Versionen von verbugter Software. Ich erwäge ernsthaft einen Wechsel auf ein ausgereiftes Betriebssystem oder eine Distribution, die komplett ohne Bugs auskommt. Bisher schafft das nicht mal das RL...

Im Ernst, ich versteh euch nicht. Wenn 9.04 "super" lief, warum seid ihr dann im Namen Gottes am Releasetag auf 9.10 gewechselt? Ich mein, wenn ich keine/größere Kinder hätte und grade Lust zum basteln, dann würde ich das vielleicht auch machen. Aber das ist was für Bastler - wer ein stabiles System möchte, wartet 2-3 Monate - dann sind die Bugs die sich aus sämtlichen exotischen Hardwarekombies ergeben und die sehr schwer zu testen sind nämlich draußen - zum größten Teil. Was ihr macht, ist durch geschlossene Glastüre springen und sich hinterher über Schnittwunden beklagen. Wenn ein System läuft, dann rühr ich es nicht an nur weil es ein neues Release gibt, es sei denn irgend etwas zwingt mich dazu. Aber Never change a running system ist nicht von ungefähr ein geflügeltes Wort unter den ITlern. Ich hab auf einem Lapi noch 7.10! Und es läuft super, alle Release danach haben Probleme gemacht - bleibt er eben auf 7.10. Meine "Produktivrechner" laufen auf 8.04 - da bleiben sie wahrscheinlich auch bis 10.04 (3 Monate nach release). Wer jede Distri sofort draufspielt wenn sie erscheint, ist ein Tester - Canonical kann es sich nicht wie MS leisten jede Combi im "Stable Nightly Build Test" vor dem Release zu prüfen - dafür seid ihr da, und bekommt das BS geschenkt - hart gesagt, ist aber so. Wer mehr Stabilität will, wartet einfach ab, und wer noch mehr will, nutzt Debian.
Ende der Durchsage.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Hmm - teilweise stimme ich dem zu - ich muss jedoch sagen stellenweise finde ich den Blogpost recht seltsam...
Microsoft(!) Office standardmäßig auf einem Linuxbetriebssystem? Und nach der Aussage "die sehen keinen Cent mehr von mir", dachte ich erst hier handelt es sich um einen satirischen Text...
Ansonsten stimmt die Aussage jedoch in einigen Punkten, ich selbst besitze eine 2(!) Jahre alte Grafikkarte die nicht mehr in der aktuellen Distribution unterstützt wird - und ich versteh auch nicht wie man so geil auf die neueste (und nicht beste) Technologie sein kann, dass Dinge schon einmal bei diesem Betriebssystem funktionierten auf einmal den Dienst einstellen - denn das schaffen Windows und Apple in der Regel!