Hier ein paar uralte Videos von Novell. Alt, aber ich mag sie, deswegen:
Sonntag, 21. November 2010
Den Apfel zum Fenster rauswerfen...
Ach, waren das noch Zeiten, als Microsoft großmächtig und Apple klein und wurmig war. Seit Apple groß und faulig ist, ist die Welt nicht besser geworden. Ich gönne Microsoft Konkurrenz, gar keine Frage, aber Steve Jobs lässt seinen Namensvetter Balmer ja wirklich wie ein sympathisches Kerlchen wirken. Und dann diese nervige Werbung immer - gruselig. Noch bemerkenswerter, wie es um sich greift. Keine Folge "House M.D." ohne Applelogos, zuletzt auch bei "CSI Miami", immer mehr Leute haben so ein furchtbares Produkt - zuletzt hab ich hinten auf einem, naja, nennen wir es "Präkariatsdienstwagen", neben den obligatorischen Namenszügen "Kevin" und "Chantalle", diversen Rostflecken sowie dem Schriftzug "Fantasialand" das Applelogo kleben sehen. Erst dachte ich an gekonnte Ironie, aber dann wurde mir klar, das ist ernst gemeint. Zuletzt kam ein Freund von mir an, er habe sich jetzt einen Apple gekauft. Ich hatte vorher - nicht ganz unerfolgreich wie ich dachte - ihm geraten es mal mit Linux zu versuchen, weil sein Fensterprogramm so instabil war. Und dann kam es, das Hammertotschlagargument: "Es läuft stabil." - Mag sein. Aber dafür hat man keinerlei Möglichkeit, etwas zu tun. Apple bestimmt, wann es den Support einstellt, neue Software zulässt, und wer Software für seine Produkte schreiben darf. Von so peinlichen Pannen, das GPS Daten des iPhones an den Mutterkonzern geleitet wurden, mal ganz abgesehen.
Irgendwie gelingt es Apple, seine Produkte so stylisch aussehen zu lassen, und bei den Menschen ein Bedürfnis zu erzeugen, das sie vorher nicht mal vermisst haben. Und leider fallen viele Leute drauf rein und kaufen sich für tausende von Euro ein Produkt für Aufgaben, die ein "unter 500 €"-Rechner genauso gekonnt hätte. Total verrückt.
Vorschläge für neue Produkte:
- ich will mir nicht vorschreiben lassen, was ich auf meinem Computer oder Handy installieren darf
- ich will nicht zu jedem Programm "App" sagen
- ich halte nichts davon Hardware von einem zu beziehen, der sie zwingend mit seiner Software "verknüpft"
- Stabilität die durch die Aufgabe von Freiheit erreicht wird, ist keine Stabilität, es ist Leichenstarre
- DRM ist Böse
Irgendwie gelingt es Apple, seine Produkte so stylisch aussehen zu lassen, und bei den Menschen ein Bedürfnis zu erzeugen, das sie vorher nicht mal vermisst haben. Und leider fallen viele Leute drauf rein und kaufen sich für tausende von Euro ein Produkt für Aufgaben, die ein "unter 500 €"-Rechner genauso gekonnt hätte. Total verrückt.
Vorschläge für neue Produkte:
- iShit, das neue superpremium Klopapier, auf jedem Blatt ein Download aus dem konzerneingenen Musicstore "iTunes". Nur 27,45 € die Rolle - Schnäppchenpreis. Dazu die App "Papprolle", um sie auf "iHolder" stecken zu können, und die "iPapers" einzeln abrollen zu können für nur 2,99 €. (Muss natürlich für jede neue Einheit iShit" neu gekauft werden...)
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Dienstag, 9. November 2010
Wie gehts denn nun weiter mit ubuntu
Ich bin ein zufriedener Linuxuser. Es gibt eine große Vielfalt kostenloser Programme, es besteht kein Zwang sich ständig neue Hardware zu kaufen und ich habe das Gefühl ich lerne was im Umgang mit meinem Rechner(n).
Den echten Einstieg in die Materie hat mir ubuntu ermöglicht. Ich hab zwar früher schon mit RedHat experimentiert, bin aber nie richtig warm geworden mit dem damaligen System. Jetzt aber habe ich zweifel, ob ubuntu weiterhin für mich das richtige ist. Das sich Canonical in Zukunft von X.org wegbewegen will, ist zwar aufgrund der etwas behäbigen Masse des X.org sicherlich nicht das schlechteste, aber die Ankündgung, statt auf Gnome auf Unity zu setzen, wecken in mir ernsthafte Zeifel ob ich noch richtig bin. Irgendwie mag ich mein Gnome. Am sympatischsten ist mir im Moment Debian. Zurück zu den Wurzeln Quasi. Auf der anderen Seite wäre Unity gerade für meinen alten Dell Laptop besser geeignet als Gnome. Aber ich mag einfach dieses Smartfon-Feeling nicht, wenn ich an einem echten Computer sitze. Noch hab ich ja Zeit für diese Frage. Ausserdem ist eine Ankündigung von Canonical erst mal eine Sache, eine tatsächliche Umsetzung ist etwas anderes. Da kann noch viel Grass im Garten gemäht werden. Kommen soll das ganze ja schon für Natty Narwhale 11.04...
Den echten Einstieg in die Materie hat mir ubuntu ermöglicht. Ich hab zwar früher schon mit RedHat experimentiert, bin aber nie richtig warm geworden mit dem damaligen System. Jetzt aber habe ich zweifel, ob ubuntu weiterhin für mich das richtige ist. Das sich Canonical in Zukunft von X.org wegbewegen will, ist zwar aufgrund der etwas behäbigen Masse des X.org sicherlich nicht das schlechteste, aber die Ankündgung, statt auf Gnome auf Unity zu setzen, wecken in mir ernsthafte Zeifel ob ich noch richtig bin. Irgendwie mag ich mein Gnome. Am sympatischsten ist mir im Moment Debian. Zurück zu den Wurzeln Quasi. Auf der anderen Seite wäre Unity gerade für meinen alten Dell Laptop besser geeignet als Gnome. Aber ich mag einfach dieses Smartfon-Feeling nicht, wenn ich an einem echten Computer sitze. Noch hab ich ja Zeit für diese Frage. Ausserdem ist eine Ankündigung von Canonical erst mal eine Sache, eine tatsächliche Umsetzung ist etwas anderes. Da kann noch viel Grass im Garten gemäht werden. Kommen soll das ganze ja schon für Natty Narwhale 11.04...
Ein neues "altes" Baby Dell Latitude 610c
Ich bastel ja für mein Leben gerne. Am Betriebsystem, weswegen mir auch Linux liegt, an der Hardware, ich hab sogar Spass am werkeln im Garten oder klassischem Heimwerken. So gesehen bin ich wohl ein klassisches Rollenklischee, und jetzt konnte ich mich mal wieder austoben. Von Bekannten hab ich ein paar Teile Computerschrott bekommen. Alte Laptops von Dell. Aus den Drei kaputten hab ich dann einen funktionierenden gebastelt- Das Chasis von einem, den Monitor vom andern - und heraus kam ein funktionierender Dell Latitude 610c. Arbeitsspeicher war billig auf 1GB (256MB Standard) aufgerüstet und in einem Computergebrauchtwarenladen hab ich dann sogar eine passende, linuxkompatible Mini-PCI WLAN Karte bekommen. Endlich bin ich wieder mobil mit Ubuntu unterwegs, denn auf meinem Acer Aspire 1300 lässt sich, warum auch immer, kein ubuntu neuer als 7.04 installieren - und das ist nun wirklich schon etwas angegraut.
Der schnellste Rechner ist es sicher nicht, aber zum Blog schreiben, EMails lesen und surfen reicht er allemal aus.
Auf jeden Fall bin ich ganz Stolz darauf, auch mal einen Laptop aus Einzelteilen gebaut zu haben - denn das ist schon etwas anderes wie ein Desktop oder gar ein Minitower. Akkus hab ich natürlich auch mehrere, und Dell hat ein schön flexibles Wechselsystem - und mit 2 Akkus im Rechner lässt sich schon eine Zeit lang durchhalten.
Der schnellste Rechner ist es sicher nicht, aber zum Blog schreiben, EMails lesen und surfen reicht er allemal aus.
Auf jeden Fall bin ich ganz Stolz darauf, auch mal einen Laptop aus Einzelteilen gebaut zu haben - denn das ist schon etwas anderes wie ein Desktop oder gar ein Minitower. Akkus hab ich natürlich auch mehrere, und Dell hat ein schön flexibles Wechselsystem - und mit 2 Akkus im Rechner lässt sich schon eine Zeit lang durchhalten.
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